Dass Apple sich gerne für die geschlossene Lösung entscheidet ist allgemein bekannt. Enttäuschend wird es allerdings, wenn Mobilgeräte mit Apfelrücken das eigene Quicktime-Format nicht verarbeiten können, nur weil sie mit Kameras anderer Hersteller aufgenommen wurden. So wird der amitionierte Hobby-Regisseur auf Reisen schwer enttäuscht, wenn er sein teures iPad 2 über das (ebenfalls teure) Camera Connection Kit mit seiner Panasonic-Kamera verbindet. Zwar kann er seine frisch gefilmten Clips in der Foto-App ansehen, in iMovie erscheinen sie deshalb noch lange nicht. Laut Apple Support-Website ist das aber ein Feature.
Das iPad 2: schlank, schnell und – endlich – mit zwei Kameras ausgestattet. Aber lohnt sich ein Umstieg wirklich, wenn man bereits ein iPad der ersten Generation besitzt? Ich habe mein neues iPad nun einige Tage im Dauerbetrieb getestet und komme zu der folgenden Erkenntnis: es kommt drauf an. Worauf? Auf den Einsatzzweck.
Profitieren werden sicherlich Spielenthusiasten und User mit Turbofingern, die ihren Geräten hinsichtlich ihrer Bedienungsgeschwindigkeit immer einen Schritt voraus sind. Dieser Typus von Benutzer wird die verbesserte Geschwindigkeit des neuen iPads zu schätzen wissen. Auch Menschen mit ausgeprägtem Hang zu mobilen Videochats wird die Frontkamera einen Mehrwert bereiten. Die Rückkamera ist übrigens für nichts wirklich zu gebrauchen, dies liegt simpel am umständlichen Handling des Geräts als Video- oder Fotokamera. (weiterlesen …)
Nachdem Skyfire als Flash-fähiger Browser für das iPhone seit einiger Zeit auf dem Markt ist, hat die Softwareschmiede Skyfire Labs jetzt eine Version für das iPad vorgestellt. Um das größere Display auszunutzen wurde der Benutzerschnittstelle eine Art Dock mit Zusatzfunktionen verpasst, die eine bessere Einbindung von Social Media in das Surferlebnis ermöglichen. So kann der Nutzer innerhalb der besuchten Webseiten nach Videos suchen, einen Blick auf seine Facebook- und Twitter-Timeline werfen, recherchieren was andere an der besuchten Seiten “mögen” oder nebenher seine Google Reader News lesen. Auch an das Sharing über sämtliche prominente Dienste wurde gedacht. (weiterlesen …)

Seit Monaten schon trage ich Multitasking, Ordner und Sammel-Inbox in meinem iPhone durch die Welt – und bin auch hinreichend zufrieden mit der Umsetzung der Funktionen in iOS4. Ernüchterung und Unverständnis drängten sich jedes Mal in den Vordergrund, wenn ich mein iPad in die Hand nahm. Das Fehlen grundsätzlicher Funktionen, an die ich mich durch das iPhone bereits gewöhnte, bremste meinen Konsumgenuss auf Apples Tablett gnadenlos aus: jedes Mal zurück auf Null und Halbmarathons durch eine schier unendliche Zahl an App-Screens.
Erst im November sollten die tollen Dinge auch für das iPad zur Verfügung stehen? Für mich unverständlich, bauen doch iPhone 4 und iPad auf der gleichen Prozessorarchitektur auf. (weiterlesen …)
Ghost Pattern hat den Apps GW Mail und GW Calendar ein Update verpasst. Nun ist es möglich Dateianhänge an eMails und Einladungen per iOS zu öffnen und nicht nur in der App-eigenen Vorschau zu betrachten. Damit wurde ein schwerwiegender Nachteil der Software für den Produktiveinsatz korrigiert. In ihrer jetzigen Form sind die Apps sicherlich als empfehlenswert zu betrachten und bieten eine kostengünstige Alternative zu ActiveSync-Diensten. Den ganzen Artikel zu Novell Groupwise und dem iPad finden Sie hier: Sind Novell GroupWise und das iPad gute Freunde?
Geschätzte sechs bis acht Millionen iPads wurden bis dato weltweit abgesetzt. Entsprechend hoch ist mittlerweile die Auswahl an Schutzhüllen für ein Gerät, welches eigentlich dafür designed wurde, unbedeckt betrieben zu werden. Aber gerade weil das iPad so gut aussieht, möchten viele Kunden, dass sich dieser Zustand so lange wie möglich konserviert. Grundsätzlich werden drei verschiedene Bauformen von Schutzhüllen unterschieden: (weiterlesen …)
Der Ausschuss für Geschäftsordnung des deutschen Bundestag hat die Nutzung von Tablet-PCs im Plenarsaal nun offiziell genehmigt. Damit bewegen sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und sein FDP-Kollege Jimmy Schulz mit ihren iPads nicht mehr länger in einer rechtlichen Grauzone. Angestoßen wurde die Diskussion von Schulz selbst, als er anlässlich seiner Parlamentsrede am 10.6.2010 (Video) von seinem iPad ablas. Wegen des hohen Störfaktors (aufgeklappte Bildschirme, Lüftergeräusche, etc.) bleibt die Verwendung von Notebooks weiterhin verboten.
Update: Merkel, Schröder (beide iPads) und Rösler (iPhone) gesellen sich laut Gutjahr zu den o.g. Kollegen von der FDP. Damit steht es in Sachen mobiler Technologie aus Cupertino drei zu zwei für Gelb.
Der Meister selbst (Jobs) erklärt, warum jeder Versuch der IT-Industrie – auch Apple’s – den heimischen Fernseher zu erobern bisher scheiterte: eine – auch technische – Strategie zur breiten Markteinführung fehlt. Für jede Funktion, die dem Fernseher hinzugefügt wird, steht eine neue Box im Schrank und reiht sich eine weitere Fernbedienung neben die anderen. Kunden nehmen dies nicht an, halten sich zurück oder sind nicht bereit dafür zu zahlen. Man müsse die Zeit zurück drehen und das Konzept der Set Top Boxen von Grund auf neu entwerfen: eine Plattform mit einheitlicher Benutzerführung und Funktionen für Menschen bereit sind Geld zu spendieren. Im Gegensatz zum Mobilfunkbereich (iPhone) erschweren zudem diversitäre Kabelnetze und global unterschiedliche Regelungen einen Erfolg versprechenden Ansatz. (Video: 9to5mac).
Nun lässt Jobs aber – sicherlich absichtlich – aus, dass es bereits (weiterlesen …)
| Nächste Seite » |