iOS5 ist grossartig. Viele neue und wichtige Funktionen haben ihren Weg auf meine Mobilgeräte gefunden: leichtfüßige Mitteilungen, ein wirklich vernünftiger Messenger-Dienst, schneller Kamera-Zugriff, Twitter-Integration. Sogar einen kleinen Task-Manager gibt es nun unter iOS – man freut sich eben auch über Kleinigkeiten. Das iPad lässt sich nun via Airplay spiegeln und seine sperrige Tastatur aufteilen und an die Ränder schieben. Noch mehr Apps wurden in hellbraunes Leder eingeschlagen – die Optik ist wie immer Geschmacksache. Unterm Strich aber ist iOS5 gelungen, auch wenn das Killerfeature Siri Besitzern älterer iOS Geräte leider vorenthalten bleibt. Zusammen iOS5 wurde auch Apples neuer Cloud-Service iCloud gestartet, der MobileMe bis spätestens Juni 2012 vollständig ablösen wird. (weiterlesen …)
Ghost Pattern hat den Apps GW Mail und GW Calendar ein Update verpasst. Nun ist es möglich Dateianhänge an eMails und Einladungen per iOS zu öffnen und nicht nur in der App-eigenen Vorschau zu betrachten. Damit wurde ein schwerwiegender Nachteil der Software für den Produktiveinsatz korrigiert. In ihrer jetzigen Form sind die Apps sicherlich als empfehlenswert zu betrachten und bieten eine kostengünstige Alternative zu ActiveSync-Diensten. Den ganzen Artikel zu Novell Groupwise und dem iPad finden Sie hier: Sind Novell GroupWise und das iPad gute Freunde?
Nicht wenige Unternehmen nutzen Novell GroupWise als kollaborative Software-Lösung. Dessen Hauptaufgabe besteht vor allem darin, die schriftliche Kommunikation (eMail) und die effektive Terminabstimmung (Kalender) zwischen den Mitarbeitern sicher zu stellen. Weiterhin verwaltet GroupWise wichtige Kontaktdaten, erlaubt die Steuerung von Aufgaben und stellt eine Plattform für gemeinsam genutzte Dokumente zur Verfügung.
Bekannte Wettbewerber sind Microsoft Exchange oder Lotus Notes, wobei Exchange die größte Verbreitung haben dürfte. Etwas umständlich stellte sich in der Vergangenheit die Anbindung von Groupwise an Mobilgeräte dar.
Während nahezu jedes Smartphone MS Exchange versteht, waren Groupwise und Hochleistungstelefone weniger gut befreundet. Dies galt insbesondere für Apple’s iPhone und das iPad. Mittlerweile hat sich die Situation verbessert. (weiterlesen …)
Die bekannteste Methode der Ideenvisualisierung und Gedankenordnung ist sicherlich das Mindmapping (Wikipedia-Link). Eine Mindmap (Gedankenlandkarte) stellt Ideen und Gedanken in Form eines Baumdiagramms in Bezug zueinander. Somit werden Mindmaps gerne beim sogenannten Brainstorming (Problemlösung durch freies Denken ohne bestimmte Regeln und analytische Methoden, meist in Gruppen) verwendet um die freie Gedankenentfaltung zu fördern, die Ergebnisse aber nachvollziehbar festzuhalten.
Im AppStore werden für das iPad eine Vielzahl an Apps feil geboten, die Mindmapping auf dem Touch-Screen unterstützen. Die meisten dieser Anwendungen sehen allerdings mehr nach trockener Arbeit, denn nach Spass und Kreativität aus. Sie sind deshalb – vom Prinzip her – für ein Brainstorming recht unattraktiv. Hier differenziert sich “Popplet” (AppStore-Link) deutlich von seinen Wettbewerben. Popplet ist bunt, leicht zu bedienen und bietet eine Reihe interessanter Funktionen.
Die Macher von Popplet haben versucht dem User ein möglichst kreatives Umfeld zu schaffen. So lassen sich auf einer freien Fläche prinzipiell nur zwei Formen generieren: Boxen und Linien. Die Boxen tragen den Inhalt der Idee. Dies kann ebenso Text sein wie Bilder und Freihandzeichnungen. Die Boxen lassen sich in Größe und Farbe verändern, frei mit den Fingern über dem Bildschirm bewegen und beliebig anordnen. Linien verbinden die Boxen untereinander und können so einen inhaltlichen Zusammenhang herstellen. Wie es sich für ein ordentliches Mindmapping gehört, bleiben die Verbindungen unabhängig von der Position oder der Größe der Box bestehen. Popplet ist auf 100 Boxen je Mindmap limitiert. Darüber hinaus würde ein Baum aber ohnehin äußerst unübersichtlich werden. (weiterlesen …)
Seit gestern gibt es Apple’s Bürosoftware iWork auch für das iPad in Deutschland. Für 7,99 EUR erhält man jeweils die Textverarbeitung Pages, die Tabellenkalkulation Numbers und das Präsentationstool Keynotes. Damit hat man für knapp 24 EUR eine fast vollständige Office-Suite auf dem Tablett. Natürlich musste ich iWork direkt nach dem Download einem Schnelltest unterziehen. Der erste Eindruck “be”eindruckt. iWork ist wirklich schön gemacht. Zwar kannte ich die Suite aus verschiedenen Medienberichten (inkl. Keynote) und hatte schon eine erste Idee durch Screenshots und US-Blogs bekommen, iWork live zu erleben – auf dem eigenen Gerät – löste trotzdem einen “Aha”-Effekt bei mir aus. Ernüchterung stellte sich in einigen Bereichen aber auch ein. (weiterlesen …)
Glaubt man einigen Meldungen im Internet (zum Beispiel dieser), wollen die meisten Smartphone-Nutzer das iPad im geschäftlichen Umfeld nutzen. Ich gehöre übrigens dazu und plane meine traditionelle Schreibkladde und mein Netbook – zumindest ausserhalb meines Büros – vollständig durch das iPad zu ersetzen. Was sind aber die grundlegenden Anforderungen, damit dies auch möglich ist? Ich habe meinen Arbeitsalltag reflektiert und überlegt in welchen Situationen ich das iPad wie nutzen würde. Aus diesen Gedanken heraus kommt man schnell auf einige grundlegende Funktionen, die das iPad mitbringen sollte: (weiterlesen …)