Dass Apple sich gerne für die geschlossene Lösung entscheidet ist allgemein bekannt. Enttäuschend wird es allerdings, wenn Mobilgeräte mit Apfelrücken das eigene Quicktime-Format nicht verarbeiten können, nur weil sie mit Kameras anderer Hersteller aufgenommen wurden. So wird der amitionierte Hobby-Regisseur auf Reisen schwer enttäuscht, wenn er sein teures iPad 2 über das (ebenfalls teure) Camera Connection Kit mit seiner Panasonic-Kamera verbindet. Zwar kann er seine frisch gefilmten Clips in der Foto-App ansehen, in iMovie erscheinen sie deshalb noch lange nicht. Laut Apple Support-Website ist das aber ein Feature.
Ein Update auf iMovie 1.1 stellte Apple gestern zur Distribution. Neben der Kompatiblität mit iOS 4.1 und dem neuen iPod Touch, lassen sich Videoclips in der Timeline nun auch teilen; ein klarer Fortschritt. Aber, wo ist das Suchen?
Leider erlaubt der Medienbrowser immer noch keine Suche. Dafür fehlt mir insbesondere bei Musik jegliches Verständnis. Man kann doch nicht Mobilgeräte mit solch gewaltigen Datenspeichern anbieten und dann die Mediensuche – am besten mit “Probehören” – beim Videoschnitt vergessen. Hat der Hobby-Cutter nach endlosem Scrollen durch die Titelliste dann doch den richtigen Song gefunden, erzeugt iMovie 1.1 wenigstens eine Endlosschleife, sollte dieser kürzer sein als die Video-Komposition, immerhin.
iMovie hat noch gewaltiges Optimierungspotenzial. In der Zwischenzeit hilft man sich aus indem man die Suchfunktion der iPod App nutzt und dort eine neue Wiedergabeliste mit dem gewünschten Song erstellt. Die Liste wird dann von iMovie erkannt. Bei sehr grossen Mediatheken ist dies vielleicht der effizienteste Weg.
Frohes Schaffen!
Noch ganze vier Tage und das Gerüchterad rotiert weiter. Das vor fast zwei Monaten im Netz aufgetauchte Mini-Display führte bereits zu Spekulation darüber, was Apple wohl damit anfangen will. Die sechste Generation des iPod Nano ist wohl die wahrscheinlichste aller Möglichkeiten. Der kleine Touchscreen würde eine sehr kompakte Bauform ermöglichen. macerkopf.de hat ein schönes Design aus den im Netz veröffentlichten Cases abgeleitet. m4gic.net beschreibt die iWatch als mögliche Ergänzung zum iPod Nano. Es gab früher schon Palms am Handgelenk, die mit äußerst wenig Erfolg vertrieben wurden. Eine Uhr, die man täglich an den USB-Port anschliessen muss ist eben extrem unpraktisch. Das iPad Nano mit 3cm Bildschirmdiagonale bleibt dann doch eher der Wunschtraum der radikalmobilen Kleinbefingerten.

Auch wenn Apple seinen mobilen Geräten immer mehr Speicher spendiert, wächst die heimische Medienbibliothek mit Urlaubsfilmen, Fernsehsendungen und Podcasts trotzdem unaufhaltsam. Selbst die grössten IPods, iPhones und iPads werden dann schnell zu klein. Verwendet man sein mobiles Gerät für den flexiblen Medienkonsum zuhause gerne und häufig nervt das ewige Synchronisieren über iTunes recht schnell. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat InMethod ein kleines, aber feines Streaming-Tool für iPhone, iPod Touch und iPad entwickelt, welches dieses Problem ein für alle mal lösen soll: AirVideo.
Das Prinzip hinter AirVideo ist recht einfach. AirVideo erzeugt einen Videostream über WLAN zwischen stationärem und mobilem Gerät. (weiterlesen …)
Apple stellt sein neues iPhone OS4 vor und prompt erscheint aus Polen ein erstes Video zur Multitaskingfunktion des Betriebssystems. Die Umsetzung des “Exposé” wirkt sehr intuitiv und ist auch optisch gut gemacht. Sprachlich für mich schwer zu verstehen, vermitteln die Aufnahmen jedoch bereits einen ersten Praxiseindruck. Frei am Markt ist iPhone OS4 leider erst im Sommer erhältlich. Da die Neuerungen nicht weltbewegender Natur sind, kann ich so lange warten. (weiterlesen …)