iPad App: Mindmaps auf dem iPad mit Popplet

Die bekannteste Methode der Ideenvisualisierung und Gedankenordnung ist sicherlich das Mindmapping (Wikipedia-Link).  Eine Mindmap (Gedankenlandkarte) stellt Ideen und Gedanken in Form eines Baumdiagramms in Bezug zueinander. Somit werden Mindmaps gerne beim sogenannten Brainstorming (Problemlösung durch freies Denken ohne bestimmte Regeln und analytische Methoden, meist in Gruppen) verwendet um die freie Gedankenentfaltung zu fördern, die Ergebnisse aber nachvollziehbar festzuhalten.

Im AppStore werden für das iPad eine Vielzahl an Apps feil geboten, die Mindmapping auf dem Touch-Screen unterstützen. Die meisten dieser Anwendungen sehen allerdings mehr nach trockener Arbeit, denn nach Spass und Kreativität aus. Sie sind deshalb – vom Prinzip her – für ein Brainstorming recht unattraktiv. Hier differenziert sich “Popplet” (AppStore-Link) deutlich von seinen Wettbewerben. Popplet ist bunt, leicht zu bedienen und bietet eine Reihe interessanter Funktionen.

Die Macher von Popplet haben versucht dem User ein möglichst kreatives Umfeld zu schaffen. So lassen sich auf einer freien Fläche prinzipiell nur zwei Formen generieren: Boxen und Linien. Die Boxen tragen den Inhalt der Idee. Dies kann ebenso Text sein wie Bilder und Freihandzeichnungen. Die Boxen lassen sich in Größe und Farbe verändern, frei mit den Fingern über dem Bildschirm bewegen und beliebig anordnen. Linien verbinden die Boxen untereinander und können so einen inhaltlichen Zusammenhang herstellen. Wie es sich für ein ordentliches Mindmapping gehört, bleiben die Verbindungen unabhängig von der Position oder der Größe der Box bestehen. Popplet ist auf 100 Boxen je Mindmap limitiert. Darüber hinaus würde ein Baum aber ohnehin äußerst unübersichtlich werden. (weiterlesen…)


iMovie für iPhone – Kurzer Praxistest

Bei Anwendungen, mit denen traditionell auf richtigen Rechnern wie Desktops oder Notebooks gearbeitet wird, bin ich stets skeptisch, wenn diese auf Mobilgeräte portiert werden. Nicht anders verhält sich das mit iMovie für iPhone. Trotz seiner Funktionseinschränkungen gegenüber Final Cut, bin ich mittlerweile ein Fan von iMovie auf dem Mac geworden, da sich kurze Clips in guter Qualität einfach schneiden und vertonen lassen. Aufgenommene Videoclips direkt unterwegs zu bearbeiten hat gerade von dem Hintergrund der Sozialen Netzwerke einen gewissen Charme. Doch ist es trotz der kleinen Displayfläche des iPhones wirklich möglich einen effizient Film zu schneiden? Die Antwort ist: erstaunlicherweise ja. (weiterlesen…)


Fingerbruch: iWork auf dem iPhone 4

Die Jungs von 9to5mac haben versuchshalber Pages for iPad auf einem iPhone 4 installiert. Die Sache läuft recht gut, allerdings stellt sich sofort die Frage nach dem technisch machbaren und dem technisch sinnvollen. Wer damit arbeiten will braucht schon so etwas wie transparente Hände. Ich persönlich finde iWork auf dem iPad schon recht eng. Trotzdem eine Anerkennung für den Hack.


AppStore: Try before you Buy?

Ein kurzer Freudenschrei ging heute durch die fachkundigen Twitterkanäle als eine neue Rubrik in Apple’s AppStore auftauchte: Try before you Buy. Kostengeplagte Mobiljunkeys sahen bereits voll funktionsfähige Superapps auf ihrem Retina-Display flimmern. Endlich wird man – wie auf dem Mac üblich – Software vor dem Kauf testen können, bevor man auch nur einen Cent für Schrott ausgeben muss. Leider entpuppt sich die Rubrik als Ansammlung von ohnehin erhältlichen Lite-Versionen. Hoffen wir auf baldige Besserung und warten gespannt, wie sich die neue Rubrik entwickeln wird.


Greisige Remote-App, warum ist das so?

Die kleinen Dinge sind manchmal besonders interessant. Nun wundere ich mich, warum ich nach Monaten mein iPad nur mit simulierter iPhone-Software als Fernbedienung verwenden kann. Auch ein Update von Apple’s Remote-App für iOS4 blieb bisher aus. iphone-ticker.de weiss warum und zitiert Apple’s Produkt-Designer Sachin Agarwal so:

But here’s why it hasn’t been updated: the person who wrote it is busy working on other things. Yes, the person, not the team. (He’s a good friend of mine). The engineers on the Mac OS and iOS teams move back and forth between the two projects based on release cycles and what’s needs to ship next.

Ein einzelner Mensch ist im Hause Apple für die Entwicklung der Remote-App verantwortlich, und dieser hat eben aktuell andere Dinge zu tun. So ist meine Illusion über die Größe der iPhone Software-Entwicklung bei Apple zerstört und ich mache mir weiter keinen Kopf – die App funktioniert ja recht gut.