iOS5 ist grossartig. Viele neue und wichtige Funktionen haben ihren Weg auf meine Mobilgeräte gefunden: leichtfüßige Mitteilungen, ein wirklich vernünftiger Messenger-Dienst, schneller Kamera-Zugriff, Twitter-Integration. Sogar einen kleinen Task-Manager gibt es nun unter iOS – man freut sich eben auch über Kleinigkeiten. Das iPad lässt sich nun via Airplay spiegeln und seine sperrige Tastatur aufteilen und an die Ränder schieben. Noch mehr Apps wurden in hellbraunes Leder eingeschlagen – die Optik ist wie immer Geschmacksache. Unterm Strich aber ist iOS5 gelungen, auch wenn das Killerfeature Siri Besitzern älterer iOS Geräte leider vorenthalten bleibt. Zusammen iOS5 wurde auch Apples neuer Cloud-Service iCloud gestartet, der MobileMe bis spätestens Juni 2012 vollständig ablösen wird. (weiterlesen …)
Dass Apple sich gerne für die geschlossene Lösung entscheidet ist allgemein bekannt. Enttäuschend wird es allerdings, wenn Mobilgeräte mit Apfelrücken das eigene Quicktime-Format nicht verarbeiten können, nur weil sie mit Kameras anderer Hersteller aufgenommen wurden. So wird der amitionierte Hobby-Regisseur auf Reisen schwer enttäuscht, wenn er sein teures iPad 2 über das (ebenfalls teure) Camera Connection Kit mit seiner Panasonic-Kamera verbindet. Zwar kann er seine frisch gefilmten Clips in der Foto-App ansehen, in iMovie erscheinen sie deshalb noch lange nicht. Laut Apple Support-Website ist das aber ein Feature.
Selten nehme ich iPhone Apps in diesem Blog auf, da es genügend andere informative Seiten über Neuerscheinungen in diesem Genre gibt. Mit der Gratis-App Photosynth, die ausgerechnet aus dem Hause Microsoft kommt, mache ich jedoch eine Ausnahme.
Photosynth ist Mitte April erschienen und erleichtert die Aufnahme von Panorama-Bildern, also das Aneinanderreihen von von Einzelaufnahmen aus einem Kameraschwenk zu einem zusammenhängenden Foto. Das Besondere an die App ist drei Aspekte: a) sie ist gratis; b) die Panoramaaufnahme erfolgt beim Schwenken automatisch. Das heisst, Photosynth erkennt den Übergang von einem Bild zum nächsten selbständig, ohne dass der Fotograf eine geeignete Nahtlinie finden muss. Zudem schließt die App bei 360°-Aufnahmen automatisch den Kreis; c) der User kann nach der Aufnahme durch eine 360°-Ansicht wischen. (weiterlesen …)
Ghost Pattern hat den Apps GW Mail und GW Calendar ein Update verpasst. Nun ist es möglich Dateianhänge an eMails und Einladungen per iOS zu öffnen und nicht nur in der App-eigenen Vorschau zu betrachten. Damit wurde ein schwerwiegender Nachteil der Software für den Produktiveinsatz korrigiert. In ihrer jetzigen Form sind die Apps sicherlich als empfehlenswert zu betrachten und bieten eine kostengünstige Alternative zu ActiveSync-Diensten. Den ganzen Artikel zu Novell Groupwise und dem iPad finden Sie hier: Sind Novell GroupWise und das iPad gute Freunde?
Der Meister selbst (Jobs) erklärt, warum jeder Versuch der IT-Industrie – auch Apple’s – den heimischen Fernseher zu erobern bisher scheiterte: eine – auch technische – Strategie zur breiten Markteinführung fehlt. Für jede Funktion, die dem Fernseher hinzugefügt wird, steht eine neue Box im Schrank und reiht sich eine weitere Fernbedienung neben die anderen. Kunden nehmen dies nicht an, halten sich zurück oder sind nicht bereit dafür zu zahlen. Man müsse die Zeit zurück drehen und das Konzept der Set Top Boxen von Grund auf neu entwerfen: eine Plattform mit einheitlicher Benutzerführung und Funktionen für Menschen bereit sind Geld zu spendieren. Im Gegensatz zum Mobilfunkbereich (iPhone) erschweren zudem diversitäre Kabelnetze und global unterschiedliche Regelungen einen Erfolg versprechenden Ansatz. (Video: 9to5mac).
Nun lässt Jobs aber – sicherlich absichtlich – aus, dass es bereits (weiterlesen …)
Nicht wenige Unternehmen nutzen Novell GroupWise als kollaborative Software-Lösung. Dessen Hauptaufgabe besteht vor allem darin, die schriftliche Kommunikation (eMail) und die effektive Terminabstimmung (Kalender) zwischen den Mitarbeitern sicher zu stellen. Weiterhin verwaltet GroupWise wichtige Kontaktdaten, erlaubt die Steuerung von Aufgaben und stellt eine Plattform für gemeinsam genutzte Dokumente zur Verfügung.
Bekannte Wettbewerber sind Microsoft Exchange oder Lotus Notes, wobei Exchange die größte Verbreitung haben dürfte. Etwas umständlich stellte sich in der Vergangenheit die Anbindung von Groupwise an Mobilgeräte dar.
Während nahezu jedes Smartphone MS Exchange versteht, waren Groupwise und Hochleistungstelefone weniger gut befreundet. Dies galt insbesondere für Apple’s iPhone und das iPad. Mittlerweile hat sich die Situation verbessert. (weiterlesen …)
Ein Update auf iMovie 1.1 stellte Apple gestern zur Distribution. Neben der Kompatiblität mit iOS 4.1 und dem neuen iPod Touch, lassen sich Videoclips in der Timeline nun auch teilen; ein klarer Fortschritt. Aber, wo ist das Suchen?
Leider erlaubt der Medienbrowser immer noch keine Suche. Dafür fehlt mir insbesondere bei Musik jegliches Verständnis. Man kann doch nicht Mobilgeräte mit solch gewaltigen Datenspeichern anbieten und dann die Mediensuche – am besten mit “Probehören” – beim Videoschnitt vergessen. Hat der Hobby-Cutter nach endlosem Scrollen durch die Titelliste dann doch den richtigen Song gefunden, erzeugt iMovie 1.1 wenigstens eine Endlosschleife, sollte dieser kürzer sein als die Video-Komposition, immerhin.
iMovie hat noch gewaltiges Optimierungspotenzial. In der Zwischenzeit hilft man sich aus indem man die Suchfunktion der iPod App nutzt und dort eine neue Wiedergabeliste mit dem gewünschten Song erstellt. Die Liste wird dann von iMovie erkannt. Bei sehr grossen Mediatheken ist dies vielleicht der effizienteste Weg.
Frohes Schaffen!
Die bekannteste Methode der Ideenvisualisierung und Gedankenordnung ist sicherlich das Mindmapping (Wikipedia-Link). Eine Mindmap (Gedankenlandkarte) stellt Ideen und Gedanken in Form eines Baumdiagramms in Bezug zueinander. Somit werden Mindmaps gerne beim sogenannten Brainstorming (Problemlösung durch freies Denken ohne bestimmte Regeln und analytische Methoden, meist in Gruppen) verwendet um die freie Gedankenentfaltung zu fördern, die Ergebnisse aber nachvollziehbar festzuhalten.
Im AppStore werden für das iPad eine Vielzahl an Apps feil geboten, die Mindmapping auf dem Touch-Screen unterstützen. Die meisten dieser Anwendungen sehen allerdings mehr nach trockener Arbeit, denn nach Spass und Kreativität aus. Sie sind deshalb – vom Prinzip her – für ein Brainstorming recht unattraktiv. Hier differenziert sich “Popplet” (AppStore-Link) deutlich von seinen Wettbewerben. Popplet ist bunt, leicht zu bedienen und bietet eine Reihe interessanter Funktionen.
Die Macher von Popplet haben versucht dem User ein möglichst kreatives Umfeld zu schaffen. So lassen sich auf einer freien Fläche prinzipiell nur zwei Formen generieren: Boxen und Linien. Die Boxen tragen den Inhalt der Idee. Dies kann ebenso Text sein wie Bilder und Freihandzeichnungen. Die Boxen lassen sich in Größe und Farbe verändern, frei mit den Fingern über dem Bildschirm bewegen und beliebig anordnen. Linien verbinden die Boxen untereinander und können so einen inhaltlichen Zusammenhang herstellen. Wie es sich für ein ordentliches Mindmapping gehört, bleiben die Verbindungen unabhängig von der Position oder der Größe der Box bestehen. Popplet ist auf 100 Boxen je Mindmap limitiert. Darüber hinaus würde ein Baum aber ohnehin äußerst unübersichtlich werden. (weiterlesen …)
| Nächste Seite » |