iOS5 ist grossartig. Viele neue und wichtige Funktionen haben ihren Weg auf meine Mobilgeräte gefunden: leichtfüßige Mitteilungen, ein wirklich vernünftiger Messenger-Dienst, schneller Kamera-Zugriff, Twitter-Integration. Sogar einen kleinen Task-Manager gibt es nun unter iOS – man freut sich eben auch über Kleinigkeiten. Das iPad lässt sich nun via Airplay spiegeln und seine sperrige Tastatur aufteilen und an die Ränder schieben. Noch mehr Apps wurden in hellbraunes Leder eingeschlagen – die Optik ist wie immer Geschmacksache. Unterm Strich aber ist iOS5 gelungen, auch wenn das Killerfeature Siri Besitzern älterer iOS Geräte leider vorenthalten bleibt. Zusammen iOS5 wurde auch Apples neuer Cloud-Service iCloud gestartet, der MobileMe bis spätestens Juni 2012 vollständig ablösen wird. (weiterlesen …)
Nachdem Skyfire als Flash-fähiger Browser für das iPhone seit einiger Zeit auf dem Markt ist, hat die Softwareschmiede Skyfire Labs jetzt eine Version für das iPad vorgestellt. Um das größere Display auszunutzen wurde der Benutzerschnittstelle eine Art Dock mit Zusatzfunktionen verpasst, die eine bessere Einbindung von Social Media in das Surferlebnis ermöglichen. So kann der Nutzer innerhalb der besuchten Webseiten nach Videos suchen, einen Blick auf seine Facebook- und Twitter-Timeline werfen, recherchieren was andere an der besuchten Seiten “mögen” oder nebenher seine Google Reader News lesen. Auch an das Sharing über sämtliche prominente Dienste wurde gedacht. (weiterlesen …)
Ist der Wunsch nach Neuem aus der Mac-Welt die Mutter der neuesten Gerüchte um iLife oder bringt Apple, wie der französische Technikblog Mac4ever aus natürlich äußerst gut informierten Kreisen erfahren haben will, ein großes Update der Kreativ-Suite bereits Anfang August?
iLife soll – wie immer – 79 USD kosten und insbesondere Verbesserungen im Bereich von “Gesichter” und “Orte” aufweisen. Weiterhin verspricht man sich Erweiterungen bei der Integration mit sozialen Netzwerken. Das eher schmalbrüstige iWeb hat angeblich eine vollständige Überarbeitung hinter sich. Vielleicht bekommt iWeb nun ein Like-Button Widget. Viel wichtiger wäre hingegen die Möglichkeit zur Erstellung einiger Vorlagen – ich bin gespannt. iDVD wird laut Mac4ever gänzlich in Rente geschickt und steht dann nur noch zum Download bereit.
Interessant ist auf jeden Fall der Hinweis auf eine geheimnisvolle, neue App; die Gerüchte gehen hier stark in Richtung iTunes und LP Authoring – brauch ich nur nicht. Welche Versionsnummer iLife erhält scheint auch offen. Hier scheiden sich die Geister der konspirativen Insider: wird es iLife ‘10 oder bereits ’11? Zweiteres hat für Apple den Vorteil, dass sie sich für das Folgeupdate etwas mehr Zeit lassen können ;-)
Wen das ganze Rumgezappel und die hohe Prozessorlast bei Flash-Animationen auf den Geist geht, muss nicht gleich ein iPad zu kaufen. Glückliche Besitzer eines Macs können auf clicktoflash.com ein Safari-Plugin laden, welches zunächst alle Flash-Animationen blockiert. Dies beschleunigt die Ladezeiten ungemein und hält das Surferlebnis stabil. Die Flash-Animationen der besurften Seite werden dank des Plugins zunächst als graue Platzhalter angezeigt. Ein kleines Icon im Platzhalter ermöglicht einem dann selektiv Animationen zu aktivieren, alle “Flashs” der Seite zu laden, die Platzhalter zu verbergen oder den Browser für seine Lieblingsseiten standardmäßig Flash aktivieren zu lassen.
Der Safari Reader – eine der Neuerungen in der kürzlich erschienen Version 5 des Apple Webbrowsers – ist eine Funktion, die Webseiten um ihren Seitenkopf, den Fußzeilenbereich und die Seitenleisten erleichtert, um aus dem übrig gebliebenen Textrumpf eine leicht lesbare Seite neu zu formen und darzustellen. Früher hieß so etwas simpel Druckansicht. Der Reader destilliert die Seite im Prinzip auf das Wesentliche.
Die Destillationsfunktion ist vielen Usern bereits aus Offline-Readern wie Instapaper bekannt. Der iCider hat eine vergleichbare Funktion integriert, wenn man auf den “Einfache Ansicht”-Button klickt. (weiterlesen …)
Kurz nach der Veröffentlichung der Verbesserungen an iWork.com habe ich der ganzen Sache einen Kurztest unterzogen. Dabei musste die Familie Thomson aus den Layoutvorlagen von Pages dran glauben. iWork.com ist primär dazu gedacht eine Zusammenarbeit im Office-Bereich dahingehend zu ermöglichen, dass mehrere Autoren an einem Dokument “arbeiten” können. Das Prinzip ist denkbar einfach. Man erstellt ein iWork-Dokument und teilt es mit anderen seiner Wahl in der Hoffnung, dass sie konstruktive Beiträge zu Inhalt und Gestaltung liefern – im Neudeutschen: sie sollen das Dokument “reviewen”. Dazu kann der Reviewer das Dokument und bestimmte Teile des Dokumentes kommentieren, oder es in den Formaten iWork, PDF oder MS Office zur weiteren Bearbeitung auf den heimischen Rechner laden. (weiterlesen …)