iOS5 ist grossartig. Viele neue und wichtige Funktionen haben ihren Weg auf meine Mobilgeräte gefunden: leichtfüßige Mitteilungen, ein wirklich vernünftiger Messenger-Dienst, schneller Kamera-Zugriff, Twitter-Integration. Sogar einen kleinen Task-Manager gibt es nun unter iOS – man freut sich eben auch über Kleinigkeiten. Das iPad lässt sich nun via Airplay spiegeln und seine sperrige Tastatur aufteilen und an die Ränder schieben. Noch mehr Apps wurden in hellbraunes Leder eingeschlagen – die Optik ist wie immer Geschmacksache. Unterm Strich aber ist iOS5 gelungen, auch wenn das Killerfeature Siri Besitzern älterer iOS Geräte leider vorenthalten bleibt. Zusammen iOS5 wurde auch Apples neuer Cloud-Service iCloud gestartet, der MobileMe bis spätestens Juni 2012 vollständig ablösen wird. (weiterlesen …)
Google hat heute seine Website für Google TV veröffentlicht und stellt damit den wohl umfassendsten Gegenentwurf zum neuen Apple TV offiziell vor. Apple und Google verfolgen dabei unterschiedliche Konzepte bei der Eroberung des Fernsehens: während Apple eine Art Sofavideothek auf Streamingbasis anvisiert, sämtliche Apple-Produkte ins heimische Mediennetzwerk einspannt und einige wenige Cloud-Services wie YouTube, Flickr und MobileMe einbindet, versucht Google ein möglichst dichtes Internet-Erlebnis bei gleichzeitiger Einbindung von Live-TV auf die Mattscheibe zu zaubern.
Auffälligstes Differenzierungsmerkmal von Google dürften sicherlich die Apps sein. Google TV startet im Herbst mit einer Handvoll vorinstallierten Programmen und möchte nächstes Jahr die Anbindung an den Android-Market realisieren. Schon jetzt sind Entwickler aufgefordert ihre Android-Software für TV-Bildschirme zu optimieren. Apple ist in dieser Richtung noch zurückhalten und hofft womöglich auf einen ersten Testballon aus der Hackergemeinde bevor größere Investitionen in dieser Richtung getätigt werden. Ein erster Jailbreak des neuen Apple TV ist bereits gelungen.
Von dieser Warte aus betrachtet hat Google sicherlich die Nase vorn. Wie sich die Markteinführung des Google TV gestaltet werden wir in nächster Zeit beobachten können. Apple hat hier schon einige Jahre mehr Erfahrung. Aus Sicht der Konsumenten macht der Kreativwettbewerb zwischen Apple und Google auf jeden Fall Spaß.
Reviews zu GoogleTV
Das dev-team hat das Mögliche vollbracht. Der erste Jailbreak des Apple TV ist offensichtlich gelungen und schon kursieren Beweisvideos durch das Netz. Leider hat der Ausbruch bisher reinen Laborcharakter. So ist den Hackern noch unklar, wie sie die ersehnten Apps auf das Gerät bekommen. Dass eine entsprechende Lösung nicht mehr lange auf sich warten lässt gilt aber als gesetzt.
Der Meister selbst (Jobs) erklärt, warum jeder Versuch der IT-Industrie – auch Apple’s – den heimischen Fernseher zu erobern bisher scheiterte: eine – auch technische – Strategie zur breiten Markteinführung fehlt. Für jede Funktion, die dem Fernseher hinzugefügt wird, steht eine neue Box im Schrank und reiht sich eine weitere Fernbedienung neben die anderen. Kunden nehmen dies nicht an, halten sich zurück oder sind nicht bereit dafür zu zahlen. Man müsse die Zeit zurück drehen und das Konzept der Set Top Boxen von Grund auf neu entwerfen: eine Plattform mit einheitlicher Benutzerführung und Funktionen für Menschen bereit sind Geld zu spendieren. Im Gegensatz zum Mobilfunkbereich (iPhone) erschweren zudem diversitäre Kabelnetze und global unterschiedliche Regelungen einen Erfolg versprechenden Ansatz. (Video: 9to5mac).
Nun lässt Jobs aber – sicherlich absichtlich – aus, dass es bereits (weiterlesen …)
Leider ist das in der iOS4.2 USB-Konfigurationsliste aufgetauchte Gerät “iprod 2,1″ das neue AppleTV und nicht wie zunächst vermutet eine neue Generation des Apple Tablets. Schade, aber das soll die Gerüchteküche nicht weiter abkühlen lassen. Das nächste iPad kommt ganz bestimmt. Damit wäre dann wohl auch bestätigt, dass das neue Apple TV unter iOS läuft. Dies ist gefundenes Fressen für Jailbreaker und läßt auf Apps in späteren Updates hoffen.
Update – 17.09.2010: In der Zwischenzeit läßt ein asiatischer Zulieferer durchsickern, dass Apple die Industrialisierung des iPad 2 wiederum auf Basis eines 9,7″ Displays vorbereitet. Apple befinde sich bereits in der Schlußphase der Erprobung. Der Verkaufsstart sei für das erste Quartal 2011 projektiert. (via Digitimes)
Die Gerüchteküche brodelt wieder. Nachdem nun das Apple TV und die neuen iPods vorgestellt sind, spekuliert die Gemeinde über ein iPad der zweiten Generation mit Kamera und einem 7″ Display. So wie im Bild würden sich die Größenverhältnisse darstellen. Wegen der Zielsetzung Apples zur konsequenten Verbreitung von FaceTime, würde sich eine Front-Kamera in einem kleinen iPad gut machen.

Anbei eine kurze, schriftliche Zusammenfassung des Apple-Events vom 1. September 2010. Diesen Notizen folgen in Kürze formulierte Ausführungen und schönere Bilder. Inhaltlich wurden die folgenden Neuerungen vorgestellt: iOS 4.1, iOS 4.2 für iPad, neue iPod-Produktpalette, iTunes 10 und ein neues Apple TV. Erwartungen hinsichtlich iLife ’11 wurden leider enttäuscht. Viel Spaß beim Durchblättern. (weiterlesen …)
Dass kurz vor einem anstehenden Apple-Event die Gerüchte um neue Produkte mit dem Apfel-Logo den Siedepunkt erreichen ist mittlerweile obligatorisch. Für September steht neben einem Update des iPod-Touch – in dem Apple die ganzen tollen Komponenten wie A4 Prozessor, Retina Display und Frontkamera installieren darf – insbesondere der Apple TV Nachfolger (Codename iTV) im Zentrum der mit Insiderwissen aufgeblähten Glaskugeln.
Früh kursierten Vermutungen, dass der AppleTV-Nachfolger ein extrem kostengünstiges Gerät (um die 99$) mit geringem Speicher ist, welches mit dem iOS Betriebssystem betrieben wird; also eine Art iPod Touch ohne Display. Die Schlankheitsspekulationen begründen sich vor allem durch Apple’s Übernahme des Musik-Streaming-Dienstes Lala. So stehen Vermutungen im Raum, dass das iTV künftig über iTunes aus der Cloud bedient wird. Videoinhalte werden also direkt über das Netz auf das Gerät “gestreamt”. Somit benötigt das iTV selbst nur noch einen sehr kleinen, lokalen “Zwischenspeicher”. Die iOS-Basis würde zudem den Betrieb von Apps ermöglichen, welches die Medien in die Nähe von deutlich mehr Interaktivität und Funktionalität bringen würde. Auch könnten Gerät wie das iPad und das iPhone stärker in das heimische, mediale Erlebnis eingebunden werden. (weiterlesen …)
