Ich gebe zu, als Apple User ist man hinsichtlich Bedienung und Zuverlässigkeit von elektronischen Unterhaltungs- und Arbeitsgeräten etwas verwöhnt. Was einem einige deutsche Kabelgesellschaften aber technisch im Wohnzimmer zumuten, grenzt schon an Folter. Da der Kabelmarkt nur sehr entfernt etwas mit freiem Wettbewerb, Leistung und Kundenzufriedenheit zu tun hat, ist man aber leider dazu verdonnert, mit diesen Unzulänglichkeiten zu leben. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anbringung von Satelitenschüsseln am Haus verboten ist. (weiterlesen…)
Ich habe es mir mittlerweile zur Gewohnheit gemacht, regelmäßig – ja, fast täglich – TechNews über Twitter oder RSS-Feeds zu verfolgen, um einigermaßen auf Stand zu bleiben. Dabei fällt mir auf, dass es insbesondere im deutschsprachigen Raum eine Art Beitragsschablone für Techblogs zu geben scheint. Die Autoren entwickelten – wahrscheinlich ungewollt – eine Art Formulierungs-Mainstream, der einige Phrasen mit besonderer Vorliebe zur Anwendung bringt. Beispiele sind:
… Wir sind gespannt … Wir lassen uns überraschen. Wie zu erwarten war, hat… Schon seit längerer Zeit kursieren Gerüchte, … Näheres erfahren wir wohl… Nur noch wenige Tage und… wird schon das lang erwartete… könnte, würde, müsste, käme… allerdings nicht ganz klar, ob… Vor allem die Diskussion um…
Reflektiere ich meine eigenen Beiträge im iCider, so stelle ich fest, dass auch ich diesem Mainstream unterlegen bin. Es ist einfach zu leicht mit diesen oder ähnlichen Wortgruppen Informationen schnell in einen Artikel zu giessen, ohne besonders bestimmt sein zu müssen. Denn gerade in der auf Apple fokussierten Technikwelt wird viel und muss viel mit Konjunktiven gearbeitet werden. Schade eigentlich, denn als Leser würde ich mich über deutlich mehr Abwechslung freuen, auch wenn es sich in den verschiedenen Blogs um ein und das selbe Thema dreht. Ich für meinen Teil werde zumindest versuchen mich diesem Muster zu entziehen. Mit drückenden Daumen verabschiede ich mich aus diesem Beitrag.
Dass kurz vor einem anstehenden Apple-Event die Gerüchte um neue Produkte mit dem Apfel-Logo den Siedepunkt erreichen ist mittlerweile obligatorisch. Für September steht neben einem Update des iPod-Touch – in dem Apple die ganzen tollen Komponenten wie A4 Prozessor, Retina Display und Frontkamera installieren darf – insbesondere der Apple TV Nachfolger (Codename iTV) im Zentrum der mit Insiderwissen aufgeblähten Glaskugeln.
Früh kursierten Vermutungen, dass der AppleTV-Nachfolger ein extrem kostengünstiges Gerät (um die 99$) mit geringem Speicher ist, welches mit dem iOS Betriebssystem betrieben wird; also eine Art iPod Touch ohne Display. Die Schlankheitsspekulationen begründen sich vor allem durch Apple’s Übernahme des Musik-Streaming-Dienstes Lala. So stehen Vermutungen im Raum, dass das iTV künftig über iTunes aus der Cloud bedient wird. Videoinhalte werden also direkt über das Netz auf das Gerät “gestreamt”. Somit benötigt das iTV selbst nur noch einen sehr kleinen, lokalen “Zwischenspeicher”. Die iOS-Basis würde zudem den Betrieb von Apps ermöglichen, welches die Medien in die Nähe von deutlich mehr Interaktivität und Funktionalität bringen würde. Auch könnten Gerät wie das iPad und das iPhone stärker in das heimische, mediale Erlebnis eingebunden werden. (weiterlesen…)
Die Aufregung um Google StreetView in Deutschland bleibt groß. Neben dem mittlerweile im Netz berühmt gewordenen Bikinigirl Juliane W. aus Gerstungen, die befürchtet dass Google StreetView Spanner auf ihren Balkon lockt, melden sich auch gerne mehr oder minder prominente Personen mit “ohne Wissen” in der einschlägigen Boulevard-Presse zu Wort. Dabei scheinen die wenigsten zu ahnen, wie Google StreetView Aufnahmen überhaupt aussehen. Stefan Niggemeier hat dies in seinem BILDblog wunderschön kommentiert. (weiterlesen…)
Das deutsche WeTab erscheint bei Amazon am 19. September 2010, also in knapp 6 Wochen. Trotzdem gibt es bereits eine Vielzahl an Produktbewertungen. Ganze 17 User bewerten das Gerät in der gesamten Bandbreite von einem bis fünf Sternen. So erreicht das WeTab, welches bisher kaum ein Mensch live gesehen, geschweige denn angefasst hat, bereits eine stattliche Bewertung von 3,5 Sternen. Nun denn. (weiterlesen…)
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