Dass Apple sich gerne für die geschlossene Lösung entscheidet ist allgemein bekannt. Enttäuschend wird es allerdings, wenn Mobilgeräte mit Apfelrücken das eigene Quicktime-Format nicht verarbeiten können, nur weil sie mit Kameras anderer Hersteller aufgenommen wurden. So wird der amitionierte Hobby-Regisseur auf Reisen schwer enttäuscht, wenn er sein teures iPad 2 über das (ebenfalls teure) Camera Connection Kit mit seiner Panasonic-Kamera verbindet. Zwar kann er seine frisch gefilmten Clips in der Foto-App ansehen, in iMovie erscheinen sie deshalb noch lange nicht. Laut Apple Support-Website ist das aber ein Feature.
Der Begriff “Social Network” ist spätestens seit Facebook und Twitter im Bewusstsein der Deutschen angelangt. Häufig hört oder liest man über einen der genannten Plattformen in Nachrichten und Dokumentationen. Dies jedoch meistens im Zusammenhang mit der Organisation spontaner Großveranstaltungen (gerne auch bei Revolutionen), der Berichterstattung aus Gebieten mit stark eingeschränkter Pressefreiheit oder auch wenn brandneue Informationen sich über den Erdball verbreiteten noch bevor reguläre Pressekanäle davon zu berichten wussten. Zudem werden immer wieder angstschürende Berichte über den Missbrauch privater Daten oder Betrügereien über die einschlägigen politischen und medialen Kanäle verbreitet.
Social Networking trägt den Geruch des Modernen, des Neuartigen – eingebettet in die amorphe Gestalt des unfassbar großen und undurchsichtigen Internets. Für viele – insbesondere ältere Menschen – steht der Begriff im direkten Zusammenhang mit der Teenager-Generation (dabei ist den wenigsten bekannt, dass das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer bei Ende 30 liegt). Ihnen selbst jedoch fehlt der Zugang zu dieser Art menschlicher Interaktion, weil Ihnen teilweise nicht unbegründete Ängste den Weg versperren. (weiterlesen …)
Selten nehme ich iPhone Apps in diesem Blog auf, da es genügend andere informative Seiten über Neuerscheinungen in diesem Genre gibt. Mit der Gratis-App Photosynth, die ausgerechnet aus dem Hause Microsoft kommt, mache ich jedoch eine Ausnahme.
Photosynth ist Mitte April erschienen und erleichtert die Aufnahme von Panorama-Bildern, also das Aneinanderreihen von von Einzelaufnahmen aus einem Kameraschwenk zu einem zusammenhängenden Foto. Das Besondere an die App ist drei Aspekte: a) sie ist gratis; b) die Panoramaaufnahme erfolgt beim Schwenken automatisch. Das heisst, Photosynth erkennt den Übergang von einem Bild zum nächsten selbständig, ohne dass der Fotograf eine geeignete Nahtlinie finden muss. Zudem schließt die App bei 360°-Aufnahmen automatisch den Kreis; c) der User kann nach der Aufnahme durch eine 360°-Ansicht wischen. (weiterlesen …)
Das iPad 2: schlank, schnell und – endlich – mit zwei Kameras ausgestattet. Aber lohnt sich ein Umstieg wirklich, wenn man bereits ein iPad der ersten Generation besitzt? Ich habe mein neues iPad nun einige Tage im Dauerbetrieb getestet und komme zu der folgenden Erkenntnis: es kommt drauf an. Worauf? Auf den Einsatzzweck.
Profitieren werden sicherlich Spielenthusiasten und User mit Turbofingern, die ihren Geräten hinsichtlich ihrer Bedienungsgeschwindigkeit immer einen Schritt voraus sind. Dieser Typus von Benutzer wird die verbesserte Geschwindigkeit des neuen iPads zu schätzen wissen. Auch Menschen mit ausgeprägtem Hang zu mobilen Videochats wird die Frontkamera einen Mehrwert bereiten. Die Rückkamera ist übrigens für nichts wirklich zu gebrauchen, dies liegt simpel am umständlichen Handling des Geräts als Video- oder Fotokamera. (weiterlesen …)