Update 8. Oktober 2010: Nachdem von Ankershoffen zunächst sein Amt als Geschäftsführer nur ruhen ließ, meldet Golem.de heute, dass der ehemalige WeTab-Chef nun gänzlich aus der Geschäftsführung ausscheidet. Ob damit das Kapitel WeTab für einige Zeit geschlossen werden kann bleibt abzuwarten.
Update 4. Oktober 2010: In der Zwischenzeit hat sich die Vermutung Gutjahrs durch eine Stellungnahme des WeTab-Chefs bewahrheitet. Die Rezensionen stammen aus der Feder von Ankershoffen (Link: Offizielle Stellungnahme der WeTab GmbH von Richard Gutjahr)
Update 2. Oktober 2010 (2 Monate später): Der Tech-Blogger Richard Gutjahr fand heraus, dass hinter den Produktrezensoren Peter Glaser und Claudia Kaden Verweise auf das Ehepaar Hoffer von Ankershoffen – Anbieter des WeTabs – gelinkt waren. Er legt somit die Vermutung nahe, dass der WeTab-Chef eigene Rezensionen verfasste, um sein stark in die Kritik gekommenes WeTab aufzuwerten. Dieser begründete Verdacht alleine reichte aus, dass selbst alt eingesessene Redaktionen wie der Spiegel das Thema aufnahm. Somit hat der von Gutjahr geprägte Begriff WeDepp das Zeug ein später Kandidat für das Wort des Jahres 2010 zu werden. (Link: W wie WeDepp – Artikel von Richard Gutjahr)
Ursprünglicher Beitrag: Das deutsche WeTab erscheint bei Amazon am 19. September 2010, also in knapp 6 Wochen. Trotzdem gibt es bereits eine Vielzahl an Produktbewertungen. Ganze 17 User bewerten das Gerät in der gesamten Bandbreite von einem bis fünf Sternen. So erreicht das WeTab, welches bisher kaum ein Mensch live gesehen, geschweige denn angefasst hat, bereits eine stattliche Bewertung von 3,5 Sternen. Nun denn.



