Im Vorfeld der IFA 2010 berichtet iPadInside , dass es bei WeTab zu erneuten Verzögerungen beim Verkaufstart kommen könnte. So werden auf der diesjährigen IFA in Berlin laut WeTab-Sprecher Christian Soult auch keine WeTab-Geräte bei Content-Partnern ausgestellt werden. Der Produkt-Launch des deutschen WePads/WeTab ist seit Anbeginn ein Feuerwerk der Verwirrungen. Zuerst ging eine Pressekonferenz in die Hose, nachdem ein Blogger das präsentierte Gerät als Windows-basierte Videomaschine, denn als Linux-betriebenes Tablett entlarvte. Dann verzögerte sich der Verkaufsstart und jüngst kamen Spekulationen über einen möglichen späten Umstieg auf ein neues Betriebssystem (MeeGo) auf. Schade eigentlich. Hatte mich schon darauf gefreut, in Berlin endlich einmal mit einem WeTab spielen zu dürfen.
iCider.de wird am Samstag auf der internationalen Funkausstellung in Berlin sein, um sich die neuesten Trends in der Consumer Electronics Branche und den digitalen Medien anzusehen. Leider wird Apple selbst nicht ausstellen, allerdings gibt es einem die Gelegenheit endlich mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Sicherlich wird es die einen oder anderen Eindrücke direkt in diesem Blog zu bestaunen geben – das iPhone und das iPad reisen mit. Los geht es am 4. September 2010.
Ich gebe zu, als Apple User ist man hinsichtlich Bedienung und Zuverlässigkeit von elektronischen Unterhaltungs- und Arbeitsgeräten etwas verwöhnt. Was einem einige deutsche Kabelgesellschaften aber technisch im Wohnzimmer zumuten, grenzt schon an Folter. Da der Kabelmarkt nur sehr entfernt etwas mit freiem Wettbewerb, Leistung und Kundenzufriedenheit zu tun hat, ist man aber leider dazu verdonnert, mit diesen Unzulänglichkeiten zu leben. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anbringung von Satelitenschüsseln am Haus verboten ist. (weiterlesen …)
Noch ganze vier Tage und das Gerüchterad rotiert weiter. Das vor fast zwei Monaten im Netz aufgetauchte Mini-Display führte bereits zu Spekulation darüber, was Apple wohl damit anfangen will. Die sechste Generation des iPod Nano ist wohl die wahrscheinlichste aller Möglichkeiten. Der kleine Touchscreen würde eine sehr kompakte Bauform ermöglichen. macerkopf.de hat ein schönes Design aus den im Netz veröffentlichten Cases abgeleitet. m4gic.net beschreibt die iWatch als mögliche Ergänzung zum iPod Nano. Es gab früher schon Palms am Handgelenk, die mit äußerst wenig Erfolg vertrieben wurden. Eine Uhr, die man täglich an den USB-Port anschliessen muss ist eben extrem unpraktisch. Das iPad Nano mit 3cm Bildschirmdiagonale bleibt dann doch eher der Wunschtraum der radikalmobilen Kleinbefingerten.
Die bekannteste Methode der Ideenvisualisierung und Gedankenordnung ist sicherlich das Mindmapping (Wikipedia-Link). Eine Mindmap (Gedankenlandkarte) stellt Ideen und Gedanken in Form eines Baumdiagramms in Bezug zueinander. Somit werden Mindmaps gerne beim sogenannten Brainstorming (Problemlösung durch freies Denken ohne bestimmte Regeln und analytische Methoden, meist in Gruppen) verwendet um die freie Gedankenentfaltung zu fördern, die Ergebnisse aber nachvollziehbar festzuhalten.
Im AppStore werden für das iPad eine Vielzahl an Apps feil geboten, die Mindmapping auf dem Touch-Screen unterstützen. Die meisten dieser Anwendungen sehen allerdings mehr nach trockener Arbeit, denn nach Spass und Kreativität aus. Sie sind deshalb – vom Prinzip her – für ein Brainstorming recht unattraktiv. Hier differenziert sich “Popplet” (AppStore-Link) deutlich von seinen Wettbewerben. Popplet ist bunt, leicht zu bedienen und bietet eine Reihe interessanter Funktionen.
Die Macher von Popplet haben versucht dem User ein möglichst kreatives Umfeld zu schaffen. So lassen sich auf einer freien Fläche prinzipiell nur zwei Formen generieren: Boxen und Linien. Die Boxen tragen den Inhalt der Idee. Dies kann ebenso Text sein wie Bilder und Freihandzeichnungen. Die Boxen lassen sich in Größe und Farbe verändern, frei mit den Fingern über dem Bildschirm bewegen und beliebig anordnen. Linien verbinden die Boxen untereinander und können so einen inhaltlichen Zusammenhang herstellen. Wie es sich für ein ordentliches Mindmapping gehört, bleiben die Verbindungen unabhängig von der Position oder der Größe der Box bestehen. Popplet ist auf 100 Boxen je Mindmap limitiert. Darüber hinaus würde ein Baum aber ohnehin äußerst unübersichtlich werden. (weiterlesen …)
Update (05.10.2010): Obwohl 1&1 die Nachbestellung der SmartPads eingestellt hat wird das Gerät weiter gepflegt. Laut Golem.de (Link zum Beitrag) hat 1&1 nun ein Systemupdate auf Android 2.2 um die allgemeine Performance des Geräts zu verbessern. Weiterhin bietet sich dem Kunden eine neue Benutzeroberfläche und ein verbesserter eMail-Client. Die 25.000 Kunden wird es freuen.
Ursprünglicher Beitrag: Nach 25.000 verkauften bzw. verschenkten Geräten kommt nun das Aus für das 1&1 SmartPad. Der Westerwälder Internetprovider hat keine weiteren Geräte bei NEC bestellt. Damit sitzt Marcel D’Avis in Zukunft mit leeren Händen auf dem Sofa. Oder mit einem iPad, denn United Internet (die 1&1 Holding) CEO Ralph Dommermuth gibt bereits den einen oder anderen Hinweis darauf, dass man Tablets nicht grundsätzlich aufgeben will, sondern auf alternative, deutlich bessere Geräte umsteigen möchte (siehe heise.de). Verstehen kann man dies sehr gut, denn das SmartPad war sicherlich nicht der Image-Burner, sondern eher ein lahmer Klotz mit Stauchpotenzial für den Zeigenfinger.
Ich habe es mir mittlerweile zur Gewohnheit gemacht, regelmäßig – ja, fast täglich – TechNews über Twitter oder RSS-Feeds zu verfolgen, um einigermaßen auf Stand zu bleiben. Dabei fällt mir auf, dass es insbesondere im deutschsprachigen Raum eine Art Beitragsschablone für Techblogs zu geben scheint. Die Autoren entwickelten – wahrscheinlich ungewollt – eine Art Formulierungs-Mainstream, der einige Phrasen mit besonderer Vorliebe zur Anwendung bringt. Beispiele sind:
… Wir sind gespannt … Wir lassen uns überraschen. Wie zu erwarten war, hat… Schon seit längerer Zeit kursieren Gerüchte, … Näheres erfahren wir wohl… Nur noch wenige Tage und… wird schon das lang erwartete… könnte, würde, müsste, käme… allerdings nicht ganz klar, ob… Vor allem die Diskussion um…
Reflektiere ich meine eigenen Beiträge im iCider, so stelle ich fest, dass auch ich diesem Mainstream unterlegen bin. Es ist einfach zu leicht mit diesen oder ähnlichen Wortgruppen Informationen schnell in einen Artikel zu giessen, ohne besonders bestimmt sein zu müssen. Denn gerade in der auf Apple fokussierten Technikwelt wird viel und muss viel mit Konjunktiven gearbeitet werden. Schade eigentlich, denn als Leser würde ich mich über deutlich mehr Abwechslung freuen, auch wenn es sich in den verschiedenen Blogs um ein und das selbe Thema dreht. Ich für meinen Teil werde zumindest versuchen mich diesem Muster zu entziehen. Mit drückenden Daumen verabschiede ich mich aus diesem Beitrag.
Kurz vor der nächsten Apple Keynote am 1. September tauchen aus Asien unscharfe Bilder eines wichtigen Details des neuen iTVs auf. Eigentlich hatte Apple vor, die Überraschung bis zur Show aufzusparen, aber wieder einmal haben asiatische Zulieferer Cupertino einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eins zeigt die Abbildung ganz deutlich: das iTV wird definitiv ein Apple-Logo tragen. Unklar ist hingegen, ab es sich oben oder vorn befindet. Bekannt ist ebenso wenig, ob es sich bei den brisanten Bildern um ein Foto oder ein Negativ handelt. In wenigen Tagen ist es soweit, dann werden wir es wissen.
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