Im Laufe der Jahrzehnte nahm der Todesgriff viele Formen an – stetig wurde er roher und brutaler. So entschloss sich Apple auch für den tödlichsten aller Griffe eine Revolution zu starten. Leise und fein sollte er sein, nicht mehr grob und gnadenlos. Bruce Lee müsse vor Ehrfurcht auf die Knie sinken. So entschied man sich in den geheimen Labors von Cupertino eine kleine Markierung auf das Gehäuse des neuen Smartphones zu zeichnen, um dem User zum zielgenauen Griff zu verhelfen.
Den kleinen Strich mit dem Handballen gepackt und der ungeliebte Mobilempfang hatte keine Chance. Balken schnellten unaufhaltsam in den Abgrund, leise und endgültig. Linkshändern fiel es übrigens etwas leichter. Doch halb so wild! Der Todesgriff machte zwar Spaß, hinterließ aber wegen einer jüngst entdeckten, falsch gerechneten Formel keine Folgeschäden. Mit iOS 4.0.1 soll er auch schon wieder verschwunden sein. Viele werden ihn vermissen.
Scoopertino hat das Thema direkt aufgriffen: iHands für die perfekte Todesgriff-Abwehr



