Bei Twitter: kurzer Blick auf den Galaxyplayer 50! Dort läuft sogar die iOS Maps App :-D. http://t.co/ROdmPblw 2011-10-18
Kurze Hommage an das iPad

Während mein 4 noch recht jung ich, nutze ich seit nunmehr vier Monaten das und das Zweitpad. Nach dieser Zeit habe ich mich endlich dazu durchgerungen einige Worte zu meinen Usererfahrungen zu verlieren. Ja, das hat klare Vor- und Nachteile. Ich fange am besten mit dem größten Nachteil an. Dieser ist nicht – wie man vielleicht zunächst vermuten mag – dass das kein Flash kann. Wenn ich ehrlich bin, habe ich es bisher kaum bis garnicht vermisst.

Angewachsen

Der größte Nachteil der kleinen Aluplatte liegt darin, dass es offensichtlich eine Symbiose mit Geist und Körper eingeht. Zu esotherisch? Nein, es macht süchtig und man legt es nur selten aus der Hand – zumindest während der Wachphase. Das iPad folgt einen überall hin. Ich nutze es auf der Couch, beim schnellen Kaffee an der Küchentheke, im Stau im Auto, im , im Urlaub, eigentlich überall. Es sei dazu erwähnt, dass ich kurz nach dem ersten -iPad – das war nur zum Testen und wurde sehr schnell von meiner Frau annektiert – auf ein -Gerät umgestiegen bin, welches mir noch mehr Freiheitsgrade dahin gehend gab, wo ich es verwende. Damit ist das iPad übrigens ein persönliches Gerät. Es ist gänzlich ungeeignet in der Familie oder der WG geteilt zu werden.

Gebraucht

nutze ich es primär zum Surfen, für Twitter, eMails und Unterhaltungsumfänge. Im Büro beschränke ich mich auf Notizen, ToDo-Listen und eMails. Trotz iWork reicht die Breite von 3 noch nicht für den wirklich professionellen Büroalltag. Tief in mir hoffe ich ja immer noch, dass 4 für das iPad zumindest eine abgespeckte Variante des Finders und einen Zugriff auf USB-Sticks ermöglicht. Wenn Apple dann noch iWork mit einem sauberen MS-Office-Export ausstattet, wäre ich vollends zufrieden. Auch das Multitasking muss endlich her; sein Fehlen schränkt noch zu stark ein.

Empfunden

Nach vier Monaten erfreue ich mich immer noch an jedem Wisch, den meine Finger über das Display schieben, an der simulierten Trägheit (aus der Physik gesprochen) der Elemente, die sich dynamisch um ihre Achse drehen oder g’schwind durch das Brett zoomen. Es ist nicht die Technik – das iPad ist nur ein großes SmartPhone ohne Phone – es ist die Haptik und das Erleben von digitalen Dingen, die nun endlich einen fühlbaren Weg in die Realität zu finden scheinen. Ich kann eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.


Gedanken Anderer zu diesem Beitrag
  1. Nicole Haase

    3. August 2010 · Antworten

    Ja, diese Symbiose kann ich nachvollziehen.
    Und wie sieht es mit dem Fernsehverhalten aus? Verdrängt das Ipad den Fernseher? http://bit.ly/iPadTV

    • dk

      3. August 2010 · Antworten

      ich teile die Haltung in Ihrem Blog-Artikel. Bei mir kannibalisiert das iPad weniger das Heimkino, denn das Notebook als Info- und Kommunikationstool.

  2. nic

    31. Juli 2010 · Antworten

    Diese “Hommage” spricht mir aus dem Herzen. Nicht ganz einverstanden bin ich bezüglich dem Hinweis, dass sich das iPad in einer Familie nicht einsetzen lässt. Bin verheiratet und habe eine knapp drei Jahre alte Tochter (und die fährt übrigens voll auf Multitouch ab!). Da wir zurzeit nur ein iPad besitzen, wird für jedes Familienmitglied was darauf gepackt (Apps etc.). Und jeder hat seinen Spass daran und möchte es am liebsten – eine gewisse Zeit lang – nicht mehr aus den Händen geben. Ok, DAS wäre dann ja vielleicht ein negativer Faktor bezüglich “Familie”. Was USB und Co. anbelangt, so gehe ich einmal davon aus, dass das eine oder andere noch kommen wird. Ist ja schliesslich die erste (techn.) Ausgabe des iPad. Schutzhülle ja, wenn man es mit nach draussen nimmt. Ansonsten verzichte ich auf jegliche Hüllen beim iPad oder iPhone; denn wie kann man solch schöne Dinge verpacken?…

    • dk

      31. Juli 2010 · Antworten

      Bzgl. USB etc. wäre es auch eine Erklärung dafür, warum iOS4 für iPad so spät kommt. Eventuell gibt es wirklich einen deutlichen Funktionszuwachs. Über das Connection-Kit liesse sich das technisch rein über Software auf den aktuellen Geräten realisieren; die Jailbreak-iPads können das zum Teil schon.

  3. Alex

    30. Juli 2010 · Antworten

    Danke für deine Erfahrungen die du mit deinem IPad gemacht hast. Ich selber habe noch keines. Ich finde es schade, dass es keinen USB-Anschluss gibt womit ich meine Geräte koppeln könnte. Wie geht es mit dem schreiben und ist eine Schutzhülle notwendig.
    Servus

    • dk

      30. Juli 2010 · Antworten

      Mit einem Adapter-Kit erhält das iPad einen USB-Anschluss oder einen SD-Kartenleser (über den Dock-Connector). Bisher erlaubt die Software nur keinen Zugriff darauf. Nach kurzer Eingewöhnung klappt das Schreiben sehr gut. Eine Schutzhülle: auf jeden Fall empfehlenswert.

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Autor dk
Update25. September 2010 um 23:31
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