Bei Twitter: kurzer Blick auf den Galaxyplayer 50! Dort läuft sogar die iOS Maps App :-D. http://t.co/ROdmPblw 2011-10-18
Safari 5 Reader und seine Alternativen

Der – eine der Neuerungen in der kürzlich erschienen Version 5 des Apple Webbrowsers – ist eine Funktion, die Webseiten um ihren Seitenkopf, den Fußzeilenbereich und die Seitenleisten erleichtert, um aus dem übrig gebliebenen Textrumpf eine leicht lesbare Seite neu zu formen und darzustellen. Früher hieß so etwas simpel Druckansicht. Der Reader destilliert die Seite im Prinzip auf das Wesentliche.

Die Destillationsfunktion ist vielen Usern bereits aus Offline-Readern wie Instapaper bekannt. Der iCider hat eine vergleichbare Funktion integriert, wenn man auf den “Einfache Ansicht”-Button klickt.

Safari erkennt Seiten mit ausgeprägtem Textrumpf automatisch und signalisiert dies durch einen kleinen Button in der Adressleiste.

reader_button

Dies funktioniert problemlos bei den meisten Online-Diensten der relevanten Zeitungen und Zeitschriften sowie bei quasi allen Blogs. Leichte Probleme bekommt der Reader bei Artikeln, in denen sich Werbung und Flash-Animationen durch den gesamten Kerntext ziehen. Das ist mir bisher aber nur beim Handelsblatt aufgefallen.

Die Alternative für Safariphobe

Alternativ zu integrierten Lösungen bietet das Arc90-Projekt Readability eine -Funktion mit ähnlichem Ergebnis. Diese lässt sich mit unterschiedlichen Browsern konfigurieren und verwenden.  lässt sich auch als direkt in den - integrieren. Dazu ruft man einfach das Menü “Add-ons” und dem Reiter “Add-ons herunterladen” auf und gibt als Suchbegriff Readability ein. Das Plug-in istalliert einen kleinen Button in der Statusleiste. Das Anzeigeergebnis entspricht dem des Bookmarklets.

Originalseite: Die Website ist überladen mit zusätzlichen Informationen. Der Text wirkt daher dicht gepackt und geht im Gesamtbild etwas unter. (Bild klicken zum Vergößern.

ARD_Original

Der Safari Reader eliminiert alle unwichtigen Elemente, behält dabei aber den Infokasten “Debatte …” bei. Klickt man auf die Seite erhält man in Apple-Typischem Design ein schwebenes Menü zum Zoomen, Drucken oder Mailen. Leider stellt der Safari Reader keine Tabellen dar.

ARD_SafariReader

Auch das Ergebnis von Readability kann sich sehen lassen. Der Infokasten wird allerdings in den regulären Textfluss eingebettet. Auch der Blocksatz wird nicht übernommen. Das Dokument kann nicht weiter gezoomed werden. Druck- und Mailfunktionen werden jedoch auch angeboten.

ARD_Readability

Fazit

Der Safari liefert ein etwas schöneres Ergebnis und ein wenig mehr Funktionen. Ein klarer Nachteil des Safari-Reader ist die fehlende Unterstützung von Tabellen. Readability ist die sinnvolle Alternative für solche, die Safari nicht verwenden möchten.


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Beitragsinfo
Autor dk
Update3. August 2010 um 16:57
ThemaMac OS X ·Software ·Technik
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