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Review: Der Spiegel für iPad

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Die ersten -Magazine finden ihren Weg in den deutschen . Da ich begeisterter Spiegelleser bin – bisher natürlich in gedruckter Form und auch wenn sich der rote Umschlag ab und an auf meine Hose abfärbt – war der das erste , welches seinen Weg auf mein iPad gefunden hat.

Die Spiegel App ist gratis im AppStore erhältlich und stellt das Framework für die einzelnen Ausgaben bereit. Die einzelnen „Hefte“ lassen sich dann im In-App Store kaufen. Wer nicht gleich Geld ausgeben möchte, dem stellt der eine kostenlose Probeausgabe zur Verfügung. Die einzelnen Ausgaben kosten 3,99 EUR, im umgerechnet 3,65 EUR.

Gutes

Der Startbildschirm zeigt die vier wichtigsten Beiträge der gewählten Ausgabe in fast schon reißerischer Gestaltung. Mir gefällt‘s. Einmal in die Artikel eingetaucht, lehnt sich das stark an die Printversion an. Wer den Papierspiegel liest, braucht sich also auf dem iPad nicht umgewöhnen. Es ist übersichtlich gehalten und passt sich je nach Lage des iPads (Landscape oder Portrait) an.

Funktional bietet die App verhältnismäßig wenig. Der Leser kann zu jeder Zeit das Inhaltsverzeichnis als Pulldown-Menü aufrufen. Außerdem erlaubt der Spiegel das Umschalten zwischen zwei Schriftgrößen und die Anpassung der Displayhelligkeit. Sehr gut gemacht ist die Galerie-Übersicht zu den einzelnen Artikeln, die über ein kleines Menü am unteren Bildrand aufgerufen wird. Hier fliegt der Leser mit Multitouch durch die einzelnen Beiträge mit Vorschaubild und Mini-Abstract (meist Titel).

Weniger Gutes

Ein klares Minus gibt es für die eingebundene Videos und Fotoreihen. Diese sind nur verfügbar, wenn das iPad mit dem Internet verbunden ist. Portabel ist anders. Der Iconist zeigt im Gegensatz dazu, dass Multimedia auch offline geht – in hoher Qualität und mit erträglichen Ladenzeiten beim Kauf. Ein weiterer Schwachpunkt ist das Fehlen einer Suchfunktion (Stichwort oder freier Text). Inhaltsschwere Magazine wie der Spiegel können eine solche mehr als gut gebrauchen. Neben der Anpassung der Displayhelligkeit fehlt zudem ein Regler zum Einstellen der Standby-Zeit. Nimmt man sich für eine Seite zu viel Zeit, schaltet das iPad ab und es muss wieder geweckt werden. Dies stört ungemein des Lesefluss.

Fazit

Die Spiegel-App hat also noch das eine oder andere Verbesserungspotenzial. Für erste Version ist sie jedoch schon recht gut gelungen. Im Urlaub lohnt es sich trotzdem zur Printversion zu greifen. Das iPad ist im Freien einfach nicht lesetauglich und am Strand erst recht nicht. Hier bestätigt sich meine Befürchtung aus vorangegangen Beiträgen. Nun, dafür kann der Spiegel ja nichts.

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Beitragsinfo
Autor dk
Update7. Juni 2010 um 6:24
ThemaApps ·iPad
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