Bei Twitter: kurzer Blick auf den Galaxyplayer 50! Dort läuft sogar die iOS Maps App :-D. http://t.co/ROdmPblw 2011-10-18
Apfelmus – Welcher Apple für wen?

Die Produktvielfalt von Apple ist gross, aber welches Gerät passt zu meinen persönlichen Anforderungen? Allein schon wegen Apples Preispolitik ist ein Gerät für jede private Nische nicht unbedingt zu kompatibel mit dem eigenen Geldbeutel.

Ich habe aus meiner persönlichen Erfahrung heraus die folgenden Einsatzbereiche gegenüber dem Nutzwert der einzelnen Geräte bewertet. Ich hoffe, dies hilft ein wenig bei der Auswahl des richtigen Gerätes für den richtigen .

iMac MBP 13″ MBP 15″ iPad iPhone Apple TV
Internet
Power-Surfen
Relax-Surfen
eMailen
Bloggen
Micro-Blogging
Social Networking
Web-Design
hören
Videos ansehen
Texte lesen
Fotos ansehen
Fotos bearbeiten
Videos schneiden
Malen
DVD Authoring
Office
Textverarbeitung
Tabellenkalkulation
Präsentationen
Terminplanung
Banking
Sonstiges
Leistung
Mobilität
Ergonomie
Preis 1.100€-1.800€ 1.150€-1.450€ 1.750€-2.150€ 500-800€ Nach Vertrag 270€

Sehr gut geeignet
gut geeignet
bedingt geeignet

iMac: Das Arbeitstier

Die Maschine mit der größten Breite – nicht nur beim Display. Der iMac ist vor allem für die Produktion sinnvoll. Wer (neben dem kreativen Werken) viel Büroarbeit machen muss und sich ansonsten stark mit der Content-Produktion wie Grafik- und Webdesign, Videoschnitt etc. auseinandersetzt, ist mit dem iMac am besten bedient. Durch die skaliere Speicherkapazität eignet sich der Desktop zudem sehr gut als Medienserver für zuhause. Direkt am Fernseher angeschlossen leistet hier vor allem der Mac Mini gute Dienste, den ich hier ausnahmsweise als Sonderbauform des iMacs ohne Monitor betrachte – ein Desktop eben.

Möchtest Du aufwändige Dinge gestalten und massenweise Daten speichern, ist Dir Überblick auf dem Bildschirm wichtig und liebst Du die aufrechte Sitzposition am Schreibtisch, dann ist der iMax Dein Gerät.

13″: Der Allrounder

Eigentlich mein persönlicher Favorit unter den tragbaren Rechnern. Er ist ausreichend leistungsfähig, nimmt trotzdem wenig Platz in Anspruch und kann alles einigermaßen gut. Selbst kleinere Videos lassen sich auf dem Monitor – auch dank der guten Leistung – schneiden, zum Bloggen unterwegs bietet er mit eine richtige Tastatur. Für komplexere, gestalterische Anwendungen fehlt einem aber dann doch simpel die Bildschirmfläche.

Wenn Du viel unterwegs bist und auf Deinen Reisen Kontakt zu Freunden oder Geschäftspartnern pflegen möchtest. Wenn Dein Blog auch im Hotel auf Updates wartet und Deine Präsentation noch den letzten Feinschliff braucht, wähle dieses Notebook. Kein anderer Mac gibt Dir so viel Breite auf so kleinem Raum.

MacBook Pro 15″: Das mobile Muskelpaket

Für mich schon fast zu gross, bietet er einen vernünftigen Kompromiss zwischen einem leistungsfähigen Desktop und einem Mobilgerät. Ständig herumtragen möchte ich das Notebook jedoch nicht. Die Anwendungsbreite kommt dem iMac recht nahe. Sie wird lediglich durch den 15″ Bildschirm geschmälert. Die Alternative des MacBook Pro 17″ kann man hingegen nicht mehr als tragbaren Computer bezeichnen – eher als klappbarer Desktop für gelegentliches Umziehen; also etwas für Profis die “vor Ort” viel Leistung und Bildschirm brauchen.

Wenn Du auch im Zug nicht auf Leistung verzichten magst und Dein 1h Video noch die letzte Vertonung braucht oder ein Deine Fotos nach Bearbeitung lechzen, dann sind 15″ die richtige Größe, auch wenn Deine Arme beim Herumschleppen etwas länger werden.

iPad: Die Diva

Die ultimative Relax-Surfmaschine macht sehr viel . Das iPad hat allerdings trotz der vielen Apps eine recht geringe Anwendungsbreite. Es ist einfach zu schwach und hat zu wenig Schnittstellen nach aussen. Es kann irgendwie alles, aber nichts richtig. Trotzdem ist es extrem mobil mit einer aussergewöhnlicher Ergonomie. Das iPad hat wie das iPhone extrem hohes Suchtpotenzial. Allein – ohne richtigen Mac als Mutterschiff – wird es jedoch niemanden wirklich ausfüllen. Das iPad hat das höchste Sex-Appeal in der Reihe.

Für Dich ist die Nutzung von Rechnern immer mit Chillen verbunden. Im kämpfst Du Dich eh schon den ganzen Tag durch Texte und Präsentationen. Zuhause willst Du nur noch relaxen, surfen, die Nachrichten lesen und ein paar Videos geniessen. Nimm das iPad … mit 3G kannst Du sogar noch unterwegs chillen.

iPhone: Das Schweizer Offiziersmesser

Die beste Maschine im Rennen um zu telefonieren ;-) Das iPhone hat seine größte Stärke in der Mobilität, kombiniert mit einem durch die Apps nahezu unbegrenztem Funktionsumfang. Richtig arbeiten und surfen kann man – verglichen mit den anderen Geräten – damit natürlich nicht. Für das Micro-Blogging, Social Networking, den Schnappschuss zwischendurch, Spiele und Musik und ist es aber der absolute Renner. Auch für die mobile Navigation hat es keinen Konkurrenten.

Das iPhone ist Dein Beiboot zu allen Macs und gehört einfach in die Hosentasche. Punkt.

Apple TV: Das schwarze Schaf

An einem grossen Fernseher mit guter Anlage und einem schnellen Internetzugang ist das Apple TV absolut unterschätzt. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum es sich so schlecht verkauft hat. Vielleicht lag es am hohen Einstiegspreis – gemessen an der Funktion. Es macht aus meinem Wohnzimmer einen riesen iPod und mehr soll es auch nicht tun.

Die Qual der Wahl …. oder einfach ein schönes PC-Netbook? ;-)


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Beitragsinfo
Autor dk
Update27. August 2010 um 20:52
ThemaHardware ·Technik
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