Die ersten iPad-Magazine finden ihren Weg in den deutschen AppStore. Da ich begeisterter Spiegelleser bin – bisher natürlich in gedruckter Form und auch wenn sich der rote Umschlag ab und an auf meine Hose abfärbt – war der Spiegel das erste Magazin, welches seinen Weg auf mein iPad gefunden hat.
Die Spiegel App ist gratis im AppStore erhältlich und stellt das Framework für die einzelnen Ausgaben bereit. Die einzelnen „Hefte“ lassen sich dann im In-App Store kaufen. Wer nicht gleich Geld ausgeben möchte, dem stellt der Verlag eine kostenlose Probeausgabe zur Verfügung. Die einzelnen Ausgaben kosten 3,99 EUR, im Abo umgerechnet 3,65 EUR. (weiterlesen…)

Apple hat seit der Eröffnung seines AppStores für iPhone potenzielle Produktkandidaten auch darauf hin geprüft, ob diese mit seinen Moralvorstellung (insb. Jugendverträglichkeit) vereinbar sind. So sind pornografische Darstellungen in iPhone-Apps erst gar nicht in den Vertrieb gegangen. Seit der Einführung des iPads und die damit verbundene Erweiterung des AppStores in Richtung digitalisierter Printmedien, spitzt sich diese Vorgehensweise – vor allem in der Außenwahrnehmung – zu. Einige sprechen bereits von Zensur, andere warnen vor diktatorischen Tendenzen im Hause Apple. Auch die etablierte Medienwelt greift das Thema in Fernsehberichten auf und beobachtet mit Unverständnis, wie sich gestandene Verlagshäuser von Apple zur inhaltlichen Einschränkung treiben lassen.
Seit gestern funktioniert auch der AppStore auf iPads mit deutschem Account. Anbei eine Zusammenstellung von Screenshots für Ungeduldige, schliesslich werden die ersten iPads erst am 28. Mai in Deutschland ausgeliefert.