iPhoto sieht gut aus und ist bequem im Umgang. Allerdings hat iPhoto auch einige, kleine Fallen versteckt, in die man erst dann tritt, wenn man seine Fotos in Programmen weiterverwenden möchte, die keine perfekte iPhoto-Integration besitzen. Spätestens hier wird es dann wichtig zu verstehen, wie iPhoto mit Bilddaten umgeht. Dieser Beitrag beschreibt kurz und hoffentlich verständlich, wie iPhoto Medien verwaltet und ablegt, welche Alternativen zur Datenablage bestehen und welche Methoden für die Weiterverarbeitung der Fotos in anderen Programmen – z.B. Fotoservices – zur Verfügung stehen.
Fotoimport und Datenablage
Eigentlich sollte man schon vor der ersten Nutzung von iPhoto eine Grundsatzentscheidung darüber treffen, wie die Fotodaten auf der Festplatte verwaltet werden sollen. Dazu stehen in iPhoto generell zwei Varianten zur Verfügung:
- iPhoto verwaltet die Fotos selbst (a), oder
- man verwaltet die Fotos manuell in entsprechenden Ordnern auf der Festplatte und nutzt iPhoto lediglich für die Weiterverarbeitung der Bilder (b).
Die Variante a) wird eingestellt, indem man in den iPhoto-Einstellung im Reiter Erweitert für das Importieren die Option Objekte in die iPhoto-Mediathek kopieren wählt. Jedes importierte Foto wird dann von iPhoto an einem für den Nutzer nicht direkt sichtbaren Speicherort abgelegt. Die Botschaft von iPhoto ist dann: kümmere Dich nicht drum, ich mach das schon.
Deaktiviert man diese Option arbeitet iPhoto lediglich mit Verweisen zum selbst gewählten Speicherort der Fotos. Dies entspricht der Variante b). Beide Vorgehensweisen haben ihre Vor- und Nachteile.
(a) iPhoto macht‘s
Der größte Vorteil von a) liegt sicherlich darin, dass man sich über ein eigenes Ablagesystem keine Gedanken machen muss. iPhoto übernimmt dies selbständig im Hintergrund. Die Sortierung von Ereignissen und Alben erfolgt damit ausschließlich über die Benutzeroberfläche von iPhoto. Dies ist ein grosser Vorteil für Menschen, denen es schwer fällt Ordnung auf ihrem Rechner zu halten oder sinnvolle Ordnerstrukturen zu pflegen. Suchen Sie also ständig nach Dateien auf ihrem Mac ist dies ein guter Hinweis darauf, dass Sie zu genau diesen Menschen gehören. Ein kurzer Trost (das sind die meisten unserer Art).
Nachteilig ist hingegen, dass der Zugriff auf Fotos über Programme die nur eine halbe oder keine iPhoto-Integration bieten etwas erschwert wird. Häufig erkennen Programme zwar eine iPhoto-Mediathek auf der Festplatte, zeigen den Inhalt aber nicht wie aus iLife oder iWork Suiten gewohnt als Bildvorschau an, sondern listen trivial die Ordnerstruktur der Mediathek auf. Dies sieht man häufig bei Applikationen, die aus der Windows-Welt portiert wurden (z.B. Cewe Fotoservices, Google Picasa, usw.) und sich scheinheilig damit brüsten auch iPhotodaten verarbeiten zu können. Pustekuchen, sie können ein Ordnerpaket öffnen, mehr nicht. Damit ist es wichtig zu wissen, wie die Mediathek aufgebaut ist.
iPhoto speichert die Daten in einem sog. Paket. Dieses zeigt sich dem Anwender im Finder als einzelne Datei und findet sich im Benutzerordner Bilder wieder. Das Paket heisst üblicherweise iPhoto Library und ist nichts anderes als ein Ordner. Um den Inhalt des Paket-Ordners sichtbar zu machen, wird dieser angewählt und mittels Kontextmenü und Paketinhalt zeigen geöffnet. Es erschliesst sich einem dann ein recht komplexer und unübersichtlicher Aufbau wie er im folgenden Bild dargestellt ist.
Im Ordner Originals befinden sich die Originalfotos. Sortiert sind sie in Unterordnern, die nach dem Jahr der Aufnahme benannt sind. Wurden die Fotos aus einem beliebigen Ordner, einer CD oder einem USB-Stick heraus mittels iPhoto in die Mediathek importiert wird im Jahresordner ein weiterer Unterordner mit dem ursprünglichen Verzeichnisnamen angelegt, der dann die eigentlichen Bilddaten beinhaltet. Importiert man die Fotos hingegen direkt von einer Kamera und weist diesem Import vorher keinen Namen zu, legt iPhoto einen Ordner mit dem Datum der Aufnahme an. Ab hier wird es dann wirklich unübersichtlich. Daher gilt:
Fotos richtig importieren
Werden Fotos aus einem Ordner importiert, sollte dieser Ordner vor dem Import einen aussagekräftigen Namen besitzen. Werden Fotos direkt von der Kamera importiert, ist es empfehlenswert vor dem Klicken auf den Knopf „importieren“ unbedingt einen sinnvollen Namen für das Ereignis fest zu legen (Eingabefelder im Importbildschirm). Damit wird verhindert, dass iPhoto ein Datum als Verzeichnisname verwendet und das Library-Paket bleibt einigermassen selbsterklärend.
Achtung
Ordner oder Dateinamen innerhalb des Library-Pakets niemals umbenennen oder umsortieren. Möchte man Ordnernamen ändern, so sind die Fotos erst in einen Ordner mit dem Zielnahmen ausserhalb von iPhoto zu exportieren (siehe unten) und dann über den Import wieder in die Mediathek einzuordnen. Leider gehen dann auch Bezüge zu Alben, MobileMe-Galerien oder Fickr verloren. Daher ist es ratsam einfach mit den alten Ordnernamen zu leben und es sein zu lassen. Für neue Importe kann man es dann ja richtig machen.
(b) Man macht‘s selbst
Wählt man Variante b) muss man sich selber darüber Gedanken machen, wo und wie man die neuen Fotos ablegt und verwaltet. Hat man sich einmal für ein Konzept entschieden und importiert die Bilder dann in die Library werden trotzdem Unterordner nach Jahreszahlen angelegt. Diese beinhaltet dann aber nicht die Fotodaten selbst, sondern lediglich Verweise (Aliase) auf die Bilddateien zum selbst gewählten Speicherort. Dabei irritiert es iPhoto auch nicht, wenn die Bilder am externen Speicherort umbenannt oder verschoben werden. Mac OSX kann damit umgehen und daher hält auch iPhoto die Verweise aufrecht.
Die Option direkt von der Kamera zu importieren entfällt für Variante b). Hier müssen die Bilder über einen Kartenleser oder direkt von der Kamera zuerst in das selbstgewählte Verzeichnis kopiert und anschliessend in die Mediathek importiert werden. Nutzt man trotz Einstellungen b) iPhoto für den Kameraimport, werden die Bilder wieder automatisch in das Library-Paket kopiert. Hierin liegt auch der grösste Nachteil der Variante b). Der Umgang mit dem Import von Fotos ist deutlich aufwändiger, erfordert mehr Disziplin und erinnert konvertierte Mac-User wieder etwas an alte Windows-Zeiten.
Modifizierte Bilder
Wird ein Bild in iPhoto verändert (zum Beispiel durch Beschneiden, Retuschieren, oder Färben), legt das Programm das modifizierte Bild als Kopie im Ordner Modified des Library-Pakets an. Dies hat den Vorteil, dass man das Originalbild jederzeit zurückholen kann (Bild in iPhoto anwählen, Kontextmenü Zurück zum Original). Nachteilig ist jedoch – insbesondere für Variante b) – dass eine Kopie des Bildes im Library-Paket erzeugt wird und nicht im ursprünglichen Bildordner außerhalb von iPhoto. Dies ist auf jeden Fall zu beachten. Möchte man als Anwender des Konzepts b) Fotoabzüge bestellen und greift dabei auf seine selbst angelegten Ordner zu, werden diese weiterhin sämtliche Pickel und rote Augen haben. Die schön retuschierten Kunstwerke befinden sich nämlich versteckt im Library-Paket. Für Variante a) ist diese Vorgehensweise sogar vorteilhaft, da der Benutzer die alte Version nicht unbedingt zu Gesicht bekommt, es sei denn er stellt sie wieder her. Da für a)-Anwender die iPhoto Library nach dem Lesen des Absatzes oben aber kein Mysterium mehr ist, haben sie auch jederzeit Zugriff auf das Original, ohne das Bild wieder herzustellen.
Empfehlung
Meine Empfehlung ist klar die Variante a), da sie im täglichen Umgang mit iPhoto die bequemste ist und gute Mac-Software stets eine saubere iPhoto-Integration bietet. Warum sollte man sich selbst den Kopf über die Datenablage zerbrechen. Allerdings ist a) mit Bedacht anzuwenden und erfordert beim Importieren von der Kamera etwas Disziplin bei der Namensgebung. So behält man den Überblick in den sehr seltenen Fällen, in denen man sich durch das Library-Paket arbeiten muss.
Export für die Weiterverwendung
Drag-and-Drop Methode
Die einfachste Methode Bilder aus der iPhoto-Bibliothek für andere Anwendungen zu verwenden ist sicherlich ein oder mehrere Fotos einfach aus einem Ereignis oder aus einem Album in einen anderen Ordner oder eine Anwendung per Drag-and-Drop zu ziehen. Am neuen Verwendungsort wird dann eine Kopie des Bildes erstellt. Diese Vorgehensweise ist schnell. Sie kopiert das Bild jedoch ohne Zusatzinformationen (sog. Metadaten) wie Ortskoordinaten oder Stichworte, die man dem Foto zugewiesen hat (iPhoto Places, Stichworte, Titel, etc.). iPhoto speichert diese Information leider getrennt von den Bildern und schreibt sie nicht wie andere Verwaltungsprogramme direkt in die sog. EXIF-Daten (Datenbereich in der Bilddatei für Metadaten). Will man das Bild zum Beispiel in iWork oder iWeb verwenden ist dies aber nicht unbedingt wichtig.
Exportieren
Zum Archivieren oder Bearbeiten in anderen Grafikprogrammen können Metadaten aber relevant sein. Auch möchte man eventuell die Auflösung oder Qualität der Fotos anpassen, wenn diese zum Beispiel zu einem Webdienst hoch geladen werden sollen. Dazu bietet iPhoto die Option Exportieren im Menü Ablage.
Hier kann neben dem Grafikformat auch die Qualität angegeben werden. Zusätzlich erlaubt der Export Ortsinformationen, Titel und Schlagwörter in die exportierte Bilddatei zu schreiben. Die Grösse kann angepasst und die Namensgebung der Dateien definiert werden (zum Beispiel Titel mit Zähler).
Ich persönlich verwende die Exportfunktion, wenn ich Bilder in meinen Blog verwende, nutze aber die Drag-and-Drop Methode beim Einbinden von Fotos in Pages, Keynotes oder iMovie.






Michael1145
13. Oktober 2011 ·
Danke für die schnelle Antwort. Eine Umstellung auf Aperture habe ich auch schon erwogen. Die Verfügbarkeit von Aperture im Appshop war auch ein Grund für meinen Wechsel auf Snow Leopard.
Vor dem Hintergrund meines Beitrags vom 13.10.2011 bin ich so unverschämt und stelle zu Ihrem Wechsel auf Aperture einige Fragen:
- Könnte man Aperture auch mit einem iMac 2008 (Core 2 Duo, 3 GHz, 4 GB Hauptspeicher, Grafikkarte Geforce 8800GS, ca 20 000 Fotos) einigermassen flüssig betreiben?
- Werden bei dem Wechsel von iPhoto alle Benennungen, Tags usw übernommen?
- Was passiert mit den in iPhoto vorgenommenen Bildbearbeitungen (Originals-Modified) ?
- Kann man in Aperture die Mediathek ohne Zusatzsoftware teilen, zusammenlegen, mit mehreren Mediatheken parallel arbeiten?
- Kann man mit CEWE-Fotobuch-Software auf Fotos in Aperture zugreifen?
- Kann man die Fotodatenbank bei einem Wechsel auf Windowscomputer vollständig mit allen Fotobearbeitungen, Tags, Schlagwörtern verlagern?
Es würde mich sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit für eine kurze Beantwortung nehmen würden. Herzlichen Dank im Voraus.
dk
16. Oktober 2011 ·
Aperture übernimmt die iPhoto-Mediathek vollständig und legt für modifizierte Bilder sog. Arbeitskopien an. Auch alle Metadaten werden übernommen. Ich betreibe Aperture auf dem gleichen iMac-Modell mit vergleichbarer Konfiguration und habe hinsichtlich Performance auch bei 30.000 Bildern keine Probleme. Das Nadelöhr ist wie so häufig die Festplatte, nicht die Rechenleistung.
Fotos zu entwickeln gehört erstaunlicherweise nicht zu meinem Anwendungsfällen. CEWE glänzt aber durch KEINE Aperture-Integration. Die Apple Foto-Libraries sind wie gewohnt sehr undurchsichtig. Für eine Bestellung würde ich daher ohnehin zu einem Album-Export in einen Ordner raten und diesen als Paket zu bestellen. So kann man die Auswahl in Aperture und iPhoto vornehmen und die CEWE-Software nur zur Bestellung nutzen. Als Mac-User sind wir es eben kaum noch gewohnt mit Bildern aus Ordnern zu arbeiten ;-)
Michael1145
16. Oktober 2011 ·
Herzlichen Dank dk für die prompte Antwort.
Ich habe mir in den letzten Tagen einige Gedanken gemacht und neige dazu, die von Tom in seinem Beitrag vom 11. Juli 2011 gemachten Feststellungen zu übernehmen. Da der ACPP für meinen iMac ausgelaufen ist und nach Ausfall und Ersatz von Maus, CD/DVD-Laufwerk wahrscheinlich auch andere Komponenten mit teuren Reparaturen folgen werden, werde ich aus heutiger Sicht innerhalb des nächsten Jahres einen radikalen Schnitt machen, zu Windows zurückswitchen, einen richtig leistungsfähigen Rechner kaufen und für die Fotobearbeitung Adobe-Produkte verwenden. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Ich habe außerdem den Eindruck, dass die Programme die ich verwende (CEWE, OO, Firefox und Thunderbird, Gimp) auf Windows Rechnern wesentlich besser laufen. Mein naiver Ausflug in die Apple-Welt ist wohl gescheitert. Aus Schaden wird man klug.
dk
16. Oktober 2011 ·
Cewe ist eine klare Windows-Portierung mit bisher wenig Ambitionen in Richtung Mac, Gimp kommt aus dem Linux-Umfeld. Beide Programme sind meines Erachtens kaum zu ertragen. Um Cewe kommt man für günstige Fotos kaum herum, für Gimp gibt es deutlich bessere Alternativen, z.B. Adobe Photoshop (Elements). Da ich mich jeden Tag beruflich durch die Windows 7 Welt quälen muss, käme für mich privat ein Weg zurück zu Windows bisher nicht in Frage. Allerdings sollte man sich als ambitionierter Hobby-Fotograph auch softwareseitig etwas besser aufstellen. Dazu gehört sicherlich ein Umstieg auf Apple Aperture oder Adobe Lightroom. Beim neuen Rechner, egal ob Mac oder PC, die SSD nicht vergessen.
dk
13. Oktober 2011 ·
Ich hoffe, dass sich einige Leser hier dieser Fragen annehmen können, da ich vor geraumer Zeit von iPhoto auf Aperture umgestiegen bin. Viel Erfolg!
Michael1145
13. Oktober 2011 ·
Sehr gute Beschreibung, die endlich auch auf den Aspekt der Weiterverwendung von Bildern außerhalb des Apple-Universums eingeht.
Den Hinweis mit der Vergabe von Ereignisnamen vor dem Import habe ich bisher immer mit Erfolg beachtet.
Ich habe nun vor kurzem auf die iPhoto Version 9.1.5 mit dem BS Snow Leopard umgestellt. Dabei habe ich festgestellt, dass iPhoto hinsichtlich der Ordnerbenennungen (also das, was man sieht wenn man sich den Paketinhalt der iPhoto Library im Finder anzeigen lässt) mit dieser Version geändert wurden. Es werden nach öffnen des Ordners >Originals>2011 nicht mehr die Namen der Ereignisse sondern nur noch Nummern (z. B. 07, 08, 12,) angezeigt. Unter diesen Nummern (z. B. 08) sind dann in einer tieferen Ebene weitere Ordner (02, 03, 12) und darin (12) dann eine weitere Ordnereben mit Bezeichnungen wie 20110812-165659 enthalten.
im Vergleich zu den iPhoto Vorgängerversionen also:
iPhoto 9.1.4: und früher
2011 > Paul Klee Staatsgalerie > IMG_1165_Paukenspieler.JPG
iPhoto 9.1.5, nur Neuimporte
2011 > 08 > 12 > 20110812-165659 > IMG_3052.jpg
Auch der von mir in iPhoto vergebene Titel des Fotos wird nicht mehr angezeigt. das gilt auch für den Import von Ordnern von z. B. einem USB-Stick, der mit Ordner auf einem Windows Computer angelegt wurde.
Nun die Frage: Gibt es eine Möglichkeit iPhoto so umzustellen, dass die aussagekräftigen Bezeichnungen (Ereignisname und Fototitel) wieder in der Library-Ansicht auftauchen? Oder kann man nachträglich dafür sorgen, dass die Bezeichnungen von iPhoto übernommen werden?
Da ich Fotobücher mit über 100 Seiten (mit Fotos aus mehreren Ereignissen) mit CEWE Software erstelle, ist das Auffinden des jeweiligen Ordners damit noch schwieriger geworden. Es stellt sich mir die Frage, ob diese Änderung von Apple so geplant ist, um genau diesen Zweck zu erreichen und den User zu zwingen, die unbrauchbare Fotobuchfunktion in iFoto zu verwenden.
Alexander
17. September 2011 ·
Hallo und danke für diese übersichtliche Beschreibung.
Ich habe mich vor einiger Zeit für Variante b) entschieden und die Fotos auf meinem NAS gespeichert.
Nun habe ich mir ein neues NAS zugelegt und die Foto Ordner dort hin kopiert. Jetzt fehlt allerdings iPhoto der Bezug und ich muss jedes einzelne neu verknüpfen, was sehr zeitaufwändig ist.
Gibt es hier vielleicht einen einfacheren Weg?
Chris
5. September 2011 ·
Hu hu…erst mal ein dickes Lob für die gute Beschreibung.
Hab meinen Mac jetzt erst relativ neu und komme noch nicht so richtig damit klar(iphoto). Mein Problem ist, dass wenn ich eine Foto in iphoto bearbeite, dass Original ja dann nie wieder angezeigt wird. Wenn ich nun versuche die Datei (das Original) zu suchen, dann kann ich diese nicht in iphoto importieren, da mein Mac mir sagt Datei ist in der Mediathek.
Wie kann ich also das originale Foto anzeigen lassen??
Michael1145
13. Oktober 2011 ·
Hallo Chris,
ich bin mit meiner Antwort etwas spät dran, vielleicht haben Sie die Lösung auch schon selbst gefunden.
Bei einer Bildbearbeitung legt iPhoto eine 2. Datei mit den geänderten Daten an. Diese geänderte Version ist dann im Ordner Modified (Orginal in Originals). Zurück zum Original Ihres geänderten Fotos kommen Sie sowohl in der Bearbeitungsansicht und in der Fotoansicht mit dem Menuepunkt Foto>Zurück zum Original. Wenn Sie beide Versionen sehen wollen sollten sie vorher ein Duplikat anlegen.
Rainer
20. August 2011 ·
Hallo zusammen!
Ich habe meinen Mac jetzt noch nicht ganz so lange, aber so langsam finde ich mich damit zurecht! Allerdings habe ich folgende Problematik:
Damals war mir die Möglichkeit noch nicht so bewusst und als “alter” Windows-User habe ich natürlich alles selbst verwalten wollen! Somit habe ich beim Import meiner alten Bilder die manuelle Verwaltung gewählt! Mittlerweile bin ich aber sehr zufrieden mit dem was mein Mac so macht und habe die Libary auch relativ gut gepflegt!
Daraus ergibt sich folgende Frage:
Wie kann ich die Dateien (Bilder) der alten Ereignisse auf dem einfachsten Weg “in die Libary” verfrachten ohne die Ereignisse zu löschen und neu zu importieren, damit ich dann anschließend die “Originaldateien” löschen kann und eine übersichtlichere Datei- und Ordnerstruktur auf meiner Festplatte habe?
Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen
Rainer
Tom
11. Juli 2011 ·
Und was, wenn ich eines Tages mal nicht mehr mit iPhoto arbeiten möchte? So lange mir niemand ein sauberes Ausstiegsszenario bieten kann, lass ich die Finger von dieser Software. Alle Schlagwörter, die Zuordnung zu den Alben usw. werden nämlich nicht im Bild oder durch die Ablage gespeichert sondern in dieser kryptischen Datenbank. Dann lieber die Bilder klassisch in Ordner sortieren und mit Picasa beispielsweise mit Schlagwörtern versehen, anzeigen lassen und Alben anlegen. Picasa speichert die Schlagwörter für immer und ewig im Bild, die Zuordnung zu den Ereignissen wird durch die Ordnerstruktur bestimmt… einfach, sauber und auch in 5 Jahren noch nachvollziehbar.
dk
18. Juli 2011 ·
Beim Ausstieg muss man die Bibliothek exportieren. Hier können die Metadaten dann mit den Bildern selbst verbunden werden.
dk
16. Oktober 2011 ·
Beim Export werden alle Daten als Exif ins Bild geschrieben. Ein Aus- oder Umstieg ist also jederzeit möglich. Einziger Wehrmutstropfen: die Ereignisse müssen einzeln exportiert werden.
Marriage » Blog Archive » iphoto library
16. Mai 2011 ·
[...] iPhoto: Das Mysterium der iPhoto-Library | iCider 11. Apr. 2010 … Das Paket heisst Гјblicherweise iPhoto Library und ist nichts anderes als ein Ordner. … [...]
Wolfgang
12. Mai 2011 ·
Eine super gemachte Beschreibung.
Eine Frage habe ich noch zur Netzwerksicherheit. Ich habe öfters gelesen, daß iPhoto nicht für ein WLAN-Netzwerk geeignet ist, da anscheinend unendlich viele Dateien und Konfigurationsfiles hin und her bewegt werden. Wenn dann einmal das Netzwerk oder der Router mal wieder aus irgendeinem Grund weg sind, kann es sein – so habe ich es gelesen – daß die gerade bearbeiteten Bilder/Ordner etc. korrupt sind.
Was macht man denn jetzt, wenn man einen schönen NAS zu Hause hat und vielleicht mit 2 Macs auf eine gemeinsame iPhoto-library zugreifen will. Ist dann nicht Variante (b) die bessere. Man kopiert die Photos auf den NAS in die gewünschen Unterverzeichnisse und synchronisiert anschliessend sein iPhoto. Vielleicht ist das ein bißchen aufwendig…..hast Du hierzu einen Vorschlag dk???
Stephan
21. Januar 2011 ·
Gute Beschreibung!
Eins bleibt bei mir aber offen: wenn ich mich von der Library verabschieden, also die Bilder extern speichern, dabei aber alle Alben und Metainfos behalten will.
Geht das auch?
dk
21. Januar 2011 ·
Metadaten kann iPhoto beim Export direkt in die Dateien schreiben. Die Zuordnung von Alben in Ordner, muss man dann aber meines Wissens nach Album für Album händisch betreiben. Wiederum über die Export-Funktion.
Es lohnt sicher aber evtl. nach Apple-Scripten zu suchen, die einem die Arbeit abnehmen. Vielleicht helfen hier Google oder einschlägige Mac-Foren weiter.
MacNeuling
23. Dezember 2010 ·
Vielen Dank für diese übersichtliche und sehr gut verständliche Erklärung!
War genau all das drin, was ich wissen wollte.
Fröhliche Weihnachten